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Siemens Stiftung vergibt an 150 Schulen Experimentierkoffer für den Physikunterricht

München > Aus mehr als 170 Bewerbungen wurden bundesweit 150 Schulen ausgewählt, die kostenfrei eine Ele-Klassenbox für den Physikunterricht erhalten. Der Experimentierkoffer der Siemens Stiftung, gefüllt mit hochwertigen und in der Praxis erprobten Materialien, unterstützt Lehrkräfte bei der Durchführung spannender und lebensnaher Versuche zu Elektronik und Elektrotechnik. Interessierte Pädagogen konnten sich online um eine Ele-Klassenbox bewerben.

Mit der Ele-Klassenbox – einem Koffer im Wert von 400 Euro mit zahlreichen Materialien für das „Learning by doing“ ab der 10. Klasse – unterstützt die Siemens Stiftung Lehrkräfte dabei, ihren Unterricht mit pädagogisch aufbereiteten, lebensnahen und praxisbezogenen Versuchen zu bereichern. Die Themenschwerpunkte Elektronik und Elektrotechnik sind dabei bewusst gewählt: Sie sind oft noch zu wenig in den Lehrplänen verankert, obwohl sie in vielen Bereichen unseres Alltags eine bedeutende Funktion einnehmen und beispielsweise in LED-Farbdisplays oder modernen Kraftwerken vorkommen. Die Experimente der Ele-Klassenbox, die von Lichtschranken über Spannung bis hin zu elektrischer Leitfähigkeit reichen, können an 16 Arbeitsplätzen zugleich durchgeführt werden. Ein Begleitheft für Schüler und Lehrkräfte, das als Klassensatz mitgeliefert wird, gibt in Bild und Text detaillierte Erläuterungen zu den Versuchen.

Von Anfang April bis Mitte Mai 2010 konnten sich interessierte Lehrkräfte weiterführender Schulen auf der Website der Siemens Stiftung um eine kostenlose Ele-Klassenbox bewerben. Die mehr als 170 Einreichungen wurden anhand festgelegter Kriterien wie die mathematisch-naturwissenschaftliche und technische Ausrichtung der Schule, die Motivation der Lehrkraft oder die Einbindung der Box in vorhandene Physikunterrichtskonzepte bewertet.

„Die große Resonanz auf die Ausschreibung zeigt den Bedarf und vor allem auch das Interesse an modernen und alltagsnahen Materialien. Wir freuen uns, mit der Ele-Klassenbox einen sinnvollen Beitrag zur Unterrichtsgestaltung leisten zu können, von dem Schüler wie Lehrkräfte gleichermaßen profitieren“, so Maria Schumm-Tschauder, Projektleiterin der Ele-Klassenbox bei der Siemens Stiftung.

Um die Qualität der Materialien sicher zu stellen, wurde der Experimentierkoffer im Vorfeld der Vergabe in einer umfangreichen Pilotphase am Lehrstuhl der Didaktik der Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München evaluiert. In einem Praxistest prüften Schulen aus drei Bundesländern die Einsatzfähigkeit der Ele-Klassenbox und beurteilten das Angebot als sinnvolle Ergänzung im Physikunterricht. Und auch die 150 ausgewählten Bewerber versprechen sich vom Einsatz der Materialien positive Effekte auf den Lernerfolg ihrer Schüler. Die Selbstständigkeit im Unterricht kann durch eigenes Experimentieren gefördert und das Interesse an naturwissenschaftlichen und technischen Themen gesteigert werden.

Weitere Informationen im Internet:
www.siemens-stiftung.org/ele-klassenbox