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Schulen für Benin ergänzen „Cotton made in Africa“

Hamburg > Tchibo engagiert sich für ein Schulprojekt im afrikanischen Benin. Gemeinsam mit der Aid by Trade Foundation, der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) und der Baumwollgesellschaft I.C.A. sowie einer örtlichen Cotton made in Africa-Bauernstiftung sollen mit dem im Juli startenden Public Privat Partnership (PPP)-Projekt die schulische Infrastruktur und die Unterrichtsqualität in sechs Gemeinden des Landes verbessert werden. Dazu werden als erste Maßnahme in diesem Jahr 10.000 Schuluniformen zur Verfügung gestellt: Schuluniformen sind in vielen afrikanischen Ländern Voraussetzung für den Schulbesuch und ein Problem für arme Familien. Die Schuluniformen des PPP-Projektes wurden aus verantwortlich erzeugter Baumwolle der Cotton made in Africa-Initiative vor Ort hergestellt. Die Bereitstellung von weiteren 20.000 Schuluniformen und 10.000 Schulbüchern für Grundschüler, der Aufbau von sechs neuen Schulgebäuden mit Modulen von jeweils drei Klassen, die Installation von Stromanschlüssen bzw. Solarstrom in zehn Schulen sowie die Errichtung und Ausstattung von zehn Schulkantinen sollen folgen.

Das Schulprojekt versteht sich als eine Ergänzung zu der im Jahr 2005 gegründeten Initiative „Cotton made in Africa“ (CmiA) der Stiftung Aid by Trade Foundation. Für über 20 Millionen Menschen in Afrika ist der Baumwollanbau die Haupteinnahmequelle, wobei es ihnen häufig an Know-how für eine effiziente und umweltverträgliche Baumwollproduktion fehlt. CmiA gibt afrikanischen Baumwollbauern Hilfe zur Selbsthilfe bei der Produktion umwelt- und sozialverträglicherer und damit international wettbewerbsfähiger Qualitätsbaumwolle. Die Initiative will Erträge und Absatzchancen für afrikanische Baumwolle aus den Ländern Benin, Burkina Faso, Mosambik und Sambia nachhaltig verbessern und einen umweltverträglicheren Anbau unterstützen. Tchibo ist aktuell weltweit größter Abnehmer von „Cotton made in Africa“ und hat bereits über drei Millionen T-Shirts, Tuniken und andere Textilien daraus gefertigt.