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Aspirin Sozialpreis geht an Kinderprojekt „Trauerland“

Berlin > Das Zentrum zur Begleitung trauernder Kinder und Jugendlicher „Trauerland“ ist mit dem „Aspirin Sozialpreis 2010“ der „Bayer Cares Foundation“ ausgezeichnet worden. Die in Bremen ansässige Einrichtung erhält den mit 15.000 Euro für Platz 1 dotierten Preis für ihre Betreuungs- und Beratungsdienste. Sie wendet sich an junge Menschen, die den Tod eines Familienangehörigen zu bewältigen haben. „Trauerland“ hat auf dem Gebiet der Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen in Deutschland Pionierarbeit geleistet.

Den mit 10.000 Euro dotierten 2. Platz belegt die „Ambulante Sozialpädagogik Charlottenburg (AMSOC)“ mit ihrem Patenprogramm für Kinder psychisch kranker Eltern, das deutschlandweit herausragend ist. Auf Platz 3 kommt das Organspende-Aufklärungsprojekt „Junge Helden“ und erhält hierfür 5.000 Euro. Der in Berlin beheimatete Verein motiviert junge Menschen über ungewöhnliche Wege, sich für oder gegen eine Organ¬spende zu entscheiden und dies in einem Organspendeausweis zu dokumentieren.

Eine unabhängige Experten-Jury entschied unter zehn Nominierten. Insgesamt hatten sich 146 Initiativen beworben. Der zusätzlich vergebene, ebenfalls mit 5.000 Euro dotierte Publikumspreis geht an den Deutschen Kinderhospizverein, der ein Online-Voting mit mehr als 20.000 Teilnehmern gewann. Dr. Richard Pott, Vorstandsmitglied der Bayer AG und Vorstand der „Bayer Cares Foundation“, überreichte am 7. Juni 2010 die Auszeichnung an die Preisträger in einer Feierstunde vor über 100 Gästen aus Zivilgesellschaft und Politik in Berlin.

„Die mit dem Aspirin Sozialpreis ausgezeichneten Projekte leisten mit ihren konkreten Hilfsangeboten auf vorbildhafte Weise wichtige Beiträge zum Gesundheitswesen in Deutschland. Hierzu zählen insbesondere sozialmedizinische Leistungen und Aufklärungsarbeit, welche die klassischen medizinischen Angebote ergänzen“, erläuterte Dr. Pott. „Der neu gegründete Preis ist eine weitere Maßnahme im Rahmen unseres intensiven gesellschaftlichen Engagements, mit dem wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden wollen. Als Unternehmen mit Kernkompetenzen auf dem Gebiet der Gesundheit legen wir bei unseren sozialen Aktivitäten einen besonderen Fokus auf Fragen der Gesundheitsfürsorge.“

„Der Aspirin Sozialpreis ist Ausdruck der Mit-Verantwortung von Unternehmen für das Gemeinwesen“, sagte Prof. Dr. André Habisch, Professor für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und Vorsitzender des Kuratoriums der „Bayer Cares Foundation“. „Die Preisträger stehen beispielhaft dafür, dass neue Impulse und Innovationen im Gesundheitswesen häufig von gemeinnützigen Initiativen ausgehen. Deren innovative Aktivitäten zu unterstützen und bekannt zu machen, ist das Anliegen der Bayer-Stiftung.“

Der „Aspirin Sozialpreis“ ist in diesem Jahr das erste Mal verliehen worden. Die „Bayer Cares Foundation“ wird die Auszeichnung nun jedes Jahr vergeben. Start der neuen Bewerbungsrunde ist der 1. September 2010.

Der „Aspirin Sozialpreis“ im Internet:
http://www.aspirin-sozialpreis.de

Foto: Marita Schierenbeck und Ralf Baur (2. und 3. v.l.) von „Trauerland e.V. – Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche“ aus Bremen wurden von Bayer-Vorstand Dr. Richard Pott (r.) und Prof. Dr. André Habisch, Kuratoriumsvorsitzender der Bayer Cares Foundation, für den 1. Platz des „Aspirin Sozialpreises 2010“ geehrt