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115.000 neue Arbeitsplätze durch Klimaschutz und Subventionsumbau

Berlin > Die Bundesregierung könnte ab 2011 mit der gezielten Förderung von Klimaschutzmaßnahmen rund 115.000 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und jährlich die CO2-Emissionen von sechs Kohlekraftwerken einsparen. Greenpeace hat das errechnen lassen und schlägt zur Finanzierung eine Umstrukturierung von Subventionen vor: Erforderlich seien pro Jahr Investitionen von rund vier Milliarden Euro, die er durch den Abbau von Kohle-Subventionen oder von Subventionen für den Gebrauch von Dienstwagen mehr als ausgleichen werden könnten. Die Zahlen stammen aus einer Studie des Beratungsunternehmens „Ecofys“. Veröffentlicht hat sie Greenpeace nun mit Blick auf den in zwei Tagen beginnenden „Zukunftsgipfel“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Greenpeace fordert die Bundesregierung auf, den Klimaschutz als wirksames Mittel gegen die Wirtschaftskrise zu nutzen. Vor allem mittelständische Unternehmen würden von einer Förderung von Plusenergiehäusern, effizienten Haushaltsgeräten und Autos sowie von finanziellen Anreizen für den Bezug von Ökostrom oder klimafreundliches Kühlen profitieren und könnten so neue Arbeitsplätze schaffen.