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„Skypen“ für die Flüchtlingsarbeit

Luxemburg > Kommunikationstechnik stärkt humanitäre Helfer in den entlegensten Regionen der Welt: Der internetbasierte Kommunikationsanbieter Skype mit Sitz in Luxemburg und das Amt des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) haben eine Partnerschaft geschlossen. Die Software-basierte Kommunikationsplattform Skype ermöglicht eine weltweite Kommunikation per Anruf, Videoanruf der Textnachricht. Skype hat eine spezielle Version seiner Software für geringe Bandbreiten entwickelt und stellt diese dem UNHCR-Personal an 120 besonders bedürftigen Standorten in aller Welt zur Verfügung. Die neue Software wurde im Irak, in Sudan und Afghanistan getestet. Sie erleichtert mit Sprach- und Videoanrufen die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander und mit der Heimat. Das System steht derzeit 1.010 Mitarbeitern in Afghanistan, Algerien, Bangladesch, Kongo, Irak, Kenia, Kirgisistan, Nepal, Somalia, Sri Lanka, Sudan, Tschad und Uganda zur Verfügung und soll bis zum Jahresende an 60 UNHCR-Einsatzorten insgesamt 2.072 Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Skype und das UNHCR werden zudem die Entwicklung einer Kommunikationslösung für Flüchtlinge prüfen. Diese sollen damit Familienmitglieder und Freunde über Landesgrenzen hinweg erreichen können, was beispielsweise die Rückführung, Umsiedlung und die Wiedervereinigung von Familien erleichtern soll, teilen UNHCR und Skype in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Skype will zudem unter seinen Nutzern eine Kampagne starten, um finanzielle Mittel für die Arbeit des UNHCR einzuwerben.

Weitere Informationen im Internet (in Englisch):
www.unhcrskype.org

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