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Taiwanischer Konzern Foxconn baut Standort in Slowakei aus

Bratislava > Der Elektronik-Hersteller Foxconn baut seinen Standort in der Slowakei aus. In diesem Jahr solle das Werk im westslowakischen Nitra um 50 Prozent vergrößert und 900 neue Mitarbeiter eingestellt werden, sagte Foxconn-Sprecherin Helena Windisch am Mittwoch auf Anfrage. Derzeit beschäftigt das Unternehmen in dem osteuropäischen Staat rund 3000 Mitarbeiter.

Im dem Werk werden vor allem LCD-Fernseher hergestellt. Die Elektronik-Branche, besonders die Werke von Foxconn und dem südkoreanischen Samsung-Konzern, bildet zusammen mit der Automobilindustrie das industrielle Rückgrat der Slowakei.

Foxconn war durch eine Serie von Selbstmorden in seinen chinesischen Werken in die Kritik geraten. Der Konzern ist unter anderem einer der wichtigen Zulieferer für den iPhone-Hersteller Apple. Arbeitsrechtsorganisationen hatten für die Suizide unter den Foxconn-Beschäftigten schlechte Arbeitsbedingungen bei niedrigen Löhnen verantwortlich gemacht.