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Toyota arbeitet an Elektroauto mit wenig seltenen Rohstoffen

Tokio > Toyota arbeitet an einem neuen Typ von Elektroauto, der den Konzern unabhängiger von seltenen Rohstoffen machen könnte. „Der Motor, den wir entwickeln, würde unseren Bedarf an Magneten verringern“, sagte ein Toyota-Sprecher am Dienstag. Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, um welchen Motor es sich genau handelt.

Der Autobauer will aber Berichten zufolge künftig Motoren entwickeln, die vom Prinzip her einem Elektromotor in einem Küchengerät ähneln. Diese nutzen über elektrische Induktion erzeugte Magnetfelder statt sogenannter Dauermagneten. Dies würde Experten zufolge den Bedarf an seltenen Metallen wie Neodym verringern, die zu einem Großteil in China gefördert und immer teurer werden.

Toyota ist bisher vor allem für seine Hybridautos – die mit einer Kombination aus Verbrennungs- und Elektromotor fahren – bekannt. 2012 will der Konzern aber auch ein komplett stromgetriebenes Auto auf den Markt bringen.

Die sogenannten seltenen Erden sind für viele Zukunftstechnologien zentral. China, das mehr als 95 Prozent dieser Rohstoffe für den Weltmarkt liefert, hatte die Ausfuhr zuletzt eingeschränkt. Mehrere Staaten, darunter die Europäische Union und die USA, warnten die Volksrepublik wiederholt, ihre Marktmacht zu missbrauchen.