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Türkischer Ministerpräsident Erdoğan verleiht hohe Auszeichnung an BSH

Istanbul (csr-news) Anlass für die Zeremonie in Istanbul waren die vorbildlichen Aktivitäten der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH im Bereich Forschung und Entwicklung in der Türkei. Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan überreichte die Auszeichnung kürzlich an den Vorsitzenden der BSH-Geschäftsführung, Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet und an den Chef der BSH-Türkei Norbert Klein.

Im Rahmen der R&D Certificate Ceremony verleiht die türkische Regierung die Auszeichnung jedes Jahr an Unternehmen, die ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in der Türkei vorbildlich nach den strengen türkischen Gesetzesvorgaben aufbauen und betreiben. Die BSH war 2008 das erste Unternehmen überhaupt, dessen Forschungs- und Entwicklungszentrum diese Zertifizierung erhielt. Vor 16 Jahren wurde die BSH-Tochtergesellschaft in der Türkei durch die Übernahme der Anteilsmehrheit des Hausgeräteherstellers Profilo ins Leben gerufen. Seither wurde dieses Engagement konsequent weitergeführt. Von 1995 bis heute hat die BSH rund 700 Millionen Euro in den Ausbau ihrer Aktivitäten in der Türkei investiert und ist damit der größte ausländische Investor innerhalb der türkischen Hausgeräteindustrie.

In seiner Rede vor rund 350 Gästen machte Gutberlet deutlich, welche zunehmend wichtige Rolle die Türkei im internationalen Entwicklungsverbund der BSH spielt: „Wir produzieren unsere Hausgeräte nicht nur in der Türkei; hier findet auch bedeutende Entwicklungsarbeit statt.“ Die BSH betreibt neben ihrem europäischen Kompetenzzentrum für freistehende Herde auch eines ihrer weltweit drei Kompetenzzentren für Kühlschränke in Cerkezköy bei Istanbul. 2010 waren dort rund 130 Entwickler tätig, bis 2015 sollen es rund 200 werden. Zudem ist in diesem Jahr ein Neubau für den Entwicklungsbereich am Standort geplant. „Wir werden in den nächsten fünf Jahren insgesamt 300 Millionen Euro in der Türkei investieren“, kündigte Gutberlet an. „Darauf sind wir sehr stolz und das umso mehr, als das Thema Innovation in der Philosophie und im Selbstverständnis der BSH von jeher eine zentrale Rolle spielt.“

Mit einem Marktanteil von rund 30 Prozent ist die BSH heute der zweitgrößte Hersteller von Hausgeräten in der Türkei. Innerhalb des gesamten BSH-Verbundes ist Cerkezköy der größte Fertigungsstandort. Vier Millionen große Hausgeräte – Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte und Herde – wurden dort 2010 produziert, rund 60 Prozent davon für den Export. In Cerkezköy beschäftigt die BSH rund 3 400 Mitarbeiter, weitere 900 in der Zentrale in Istanbul und in den Verkaufs- und Kundendienstniederlassungen Ankara, Izmir, Adana und Samsun.

Als Grund für den Erfolg der BSH in der Türkei und im weltweiten Wettbewerb nannte Gutberlet die langfristige Unternehmensstrategie, die auf nachhaltige Zukunftssicherung ausgerichtet ist. Dazu gehören gezielte strategische Investitionen in die Märkte der Zukunft – wie in der Türkei. Dazu gehört auch ein klares Bekenntnis zu Qualität, die grundlegend ist für das Vertrauen der Kunden in die Marken der BSH. Und dazu gehört das Thema Innovation. „Wir wollen unserer Branche als Innovationsführer vorausgehen. Wir wollen ganz klar erster sein, und das ist in einer schnelllebigen Zeit wie heute eine große Herausforderung,“ sagte Gutberlet.

Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, investiert die BSH jedes Jahr rund 3 Prozent ihres Umsatzvolumens in die Entwicklung neuer Technologien und neuer Produkte. Der Entwicklungsbereich der BSH umfasst weltweit 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Er wird seit Jahren konsequent ausgebaut. Dabei wird die Entwicklung innovativer Produkte über Kompetenzzentren vorangetrieben, die weltweit vernetzt sind. Dadurch ist die BSH in der Lage, die Trends zu analysieren, die unsere Gesellschaft und damit die Zukunft der Märkte maßgeblich bestimmen. Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit sind optimierte Prozesse. Die BSH hat einen Innovationsprozess implementiert, in den weltweit alle Funktionsbereiche eingebunden sind und der die gesamte Unternehmenskultur prägt.

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