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Banken einigen sich auf Beipackzettel für Finanzprodukte

Berlin > Bankkunden sollen bald besser vor falscher Beratung geschützt sein. Die Banken und Sparkassen legten am Montag Standards für die Beipackzettel für Finanzprodukte vor, die künftig transparent und einheitlich über Risiken und Chancen von Geldanlagen informieren. Die sogenannten Produkt-Informationsblätter sollen nach Plänen des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) acht Punkte umfassen. Die Beipackzettel gehen demnach sogar über die ab dem 1. Juli geltenden gesetzlichen Vorgaben für den Anlegerschutz hinaus, da sie auch Informationen darüber enthalten sollen, wie und wann das investierte Geld verfügbar ist.

Zu den acht Punkten des neuen Standards zählt laut Kreditwirtschaft die Beschreibung des Produkts, ein Überblick über die Produktdaten, Informationen über Risiken der Anlage und die Verfügbarkeit des investierten Geldes. Auch die Kosten und Vertriebsvergütungen sollen genannt werden. Außerdem werden demnach die Chancen und Beispielszenarien bei unterschiedlichen Marktentwicklungen sowie das Thema Besteuerung dargestellt.

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