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Otto Strecker erhält Verdienstkreuz 1. Klasse – Christliche Verantwortung im Mittelstand

Bonn > Der Mitgründer und heutige Ehrenvorsitzende der Initiative für evangelische Verantwortung in der Wirtschaft Mittel- und Osteuropas, der Agrarökonom Prof. Otto Strecker (Bonn), ist mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung erhielt Strecker am 25. März in Bonn aus den Händen des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministers Harry K. Voigtsberger (Düsseldorf). Auf Einladung Streckers fand 1996 die Gründungsversammlung der Initiative statt. Der Verein will seine 580 Mitglieder – überwiegend evangelische mittelständische Unternehmer und Freiberufler – zu einem beruflichen Handeln in christlicher Verantwortung ermutigen. Zudem fördert er Existenzgründer und mittelständische Unternehmer aus den evangelischen Kirchen Mittel- und Osteuropas durch Know-How-Transfer und Hospitationen in Deutschland. Die Initiative will auch zu einem Brückenschlag zwischen Mittelstand und Kirche beitragen.

„Das Verhältnis von Wirtschaft und Kirche ist mitgeprägt von Missverständnissen, Informationsdefiziten und auch Schuldzuweisungen“, sagte Strecker in seiner Dankesrede. Die Initiative wolle dazu beitragen, dass beide voneinander lernen: Als auch ökonomisch handelnde Institution brauche die Kirche betriebswirtschaftliches Wissen, über das Selbständige verfügten. Unternehmer und Freiberufler übernähmen für ihre Mitarbeiter und das regionale Umfeld eine hohe soziale Verantwortung und fragten nach den ethischen Grundlagen ihres Handelns. Strecker: „Die christliche Botschaft kann diese Basis sein.“ Im Anschluss an die Ordensverleihung fand die Frühjahrs-Regionaltagung Rheinland-Nord der Initiative statt; die 85 Teilnehmer beschäftigten sich mit der Frage, wie der Glaube das Vertrauen stärken kann, das für jede unternehmerische Zusammenarbeit unerlässlich ist.

Weitere Informationen im Internet:
www.initiative-europa.de

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