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„Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit setzen“ – Peter Maffay nominiert Unternehmer Prof. Hans Georg Näder für den Deutschen Engagementpreis

Bündnis für Gemeinnützigkeit ruft zur Nominierung freiwillig engagierter Menschen auf www.deutscher-engagementpreis.de auf. Schwerpunktkategorie 2011: Engagement von Älteren

Berlin, 04. April. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ruft zur Nominierung für den Deutschen Engagementpreis 2011 auf. Die Auszeichnung ehrt freiwillig engagierte Personen, Organisationen und Unternehmen und verleiht ihnen öffentliche Aufmerksamkeit.

Der Sänger, Stifter und Engagementbotschafter Peter Maffay unterstützt den Deutschen Engagementpreis und nimmt mit der Nennung von Prof. Hans Georg Näder die erste Nominierung des Jahres 2011 vor. Der Unternehmer und Stifter Näder initiiert humanitäre Hilfsprojekte für Kinder in Not und setzt sich für den Behindertensport ein. „Aus meiner Sicht gehört Herr Professor Näder zu den herausragenden Unternehmern in Deutschland, die sich authentisch ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und ihren Dienst an der Gesellschaft leben. Professor Näder ist ein Beispiel für andere Unternehmer, sich einzubringen und ein Zeichen gegen soziale Ungerechtigkeit zu setzen“, so Peter Maffay.

In der Zeit vom 1. April bis zum 31. Juli können alle Bürgerinnen und Bürger ihre „persönlichen Helden“ für die Auszeichnung nominieren, per Postkarte oder im Internet unter www.deutscher-engagementpreis.de. Selbst bewerben kann man sich für den Deutschen Engagementpreis nicht.

Die Kategorien Gemeinnütziger Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft sowie Politik & Verwaltung spiegeln die Vielfalt des Engagements in Deutschland wider. Nominiert werden können Menschen, die sich im eigenen Lebensumfeld engagieren, Unternehmen oder Engagement fördernde kommunale Einrichtungen. In 2011 kommt dem Engagement von Älteren mit der Schwerpunktkategorie eine besondere Würdigung zu. Während eine hochkarätig besetzte Jury die Preisträger der einzelnen Kategorien bestimmt, können sich auch die Bürgerinnen und Bürger selbst an der Auswahl der Sieger beteiligen: Sie wählen im Herbst den Gewinner des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises mittels Online-Voting-Verfahren aus einer Vorauswahl von ca. 20 Projekten.

Die Nominierung für den Deutschen Engagementpreis ist eine Chance, engagierten Mitbürgern zu danken. „Menschen, die spenden, stiften oder regelmäßig einen Teil ihrer Freizeit investieren, um das Gemeinwohl zu fördern, verdienen gesellschaftliche Anerkennung“, so Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. „Mit dem Deutschen Engagementpreis etabliert sich eine Anerkennungskultur für freiwilliges Engagement, an der alle Bürgerinnen und Bürger teilhaben können.“

Auch Dietmar Meister, Vorstandssprecher der Generali Deutschland Holding AG, sieht große Potenziale im Bereich des bürgerschaftlichen Engagements: „Es ist der Einsatz für andere, für ein harmonisches und zukunftsfähiges Miteinander, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“ Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Generali Zukunftsfonds sind die Förderer des Deutschen Engagementpreises.

Schwerpunkt Engagement von Älteren

Die „Generation 60plus“ zeichnet sich durch hohe Einsatzbereitschaft für das Gemeinwohl aus. Studien wie der aktuelle Freiwilligensurvey zeigen hier innerhalb der letzten zehn Jahre einen Zuwachs in der Engagementquote, besonders bei den 60- bis 75-Jährigen. Zahlreiche ältere Menschen sind somit aktiv für andere. Erst in sehr hohem Alter profitieren sie wiederum vom Engagement jüngerer Menschen. Insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sind diese Trends bedeutend – der Anteil älterer Menschen in der Gesellschaft wächst, und gleichzeitig sind sie immer öfter freiwillig engagiert.

Nominierung und Teilnahme

Die Einreichungsfrist für Nominierungen zum Deutschen Engagementpreis endet am 31. Juli. Nach der Jurysitzung startet im Oktober das Online-Voting zum Publikumspreis. Alle Preisträger werden Anfang Dezember im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Berlin ausgezeichnet. Weitere Informationen zur Nominierung und zum Wettbewerbsverfahren stehen auf der Website www.deutscher-engagementpreis.de bereit.

Pressekontakt

Cathrin Heinrich
Projektbüro Deutscher Engagementpreis
c/o Bundesverband Deutscher Stiftungen
Mauerstr. 93 I 10117 Berlin
Tel. 030 – 89 79 47-61 I Fax -51

cathrin.heinrich@stiftungen.org

Der Deutsche Engagementpreis

Der Deutsche Engagementpreis ehrt jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2011 in der Schwerpunktkategorie Engagement von Älteren. Die Gewinner der einzelnen Kategorien werden von einer aus Sachverständigen zum Thema bürgerschaftliches Engagement zusammengesetzten Jury gewählt. Aus einer Vorauswahl von ca. 20 Projekten können die Bürgerinnen und Bürger schließlich selbst per Online-Voting auf www.deutscher-engagementpreis.de über den Sieger des mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreises entscheiden.

Der Deutsche Engagementpreis wird getragen vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, einem Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Generali Zukunftsfonds.