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Deutschland: prekäre Arbeitsverhältnisse und höheres Armutsrisiko

Gütersloh > Bei der Erwerbsintegration älterer Arbeitskräfte verzeichnet Deutschland Fortschritte wie kaum ein anderes OECD-Land. Und auch in der Umweltpolitik und beim Kampf gegen den Klimawandel schneidet Deutschland im internationalen Vergleich gut ab. Problematische bleibt dagegen die Beschäftigungssituation von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten sowie die Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse. Die soziale Ungleichheit und das Armutsrisiko sind innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte gestiegen. Die Zunahme sogenannter „atypischer“ Beschäftigungsverhältnisse trägt zu einem höheren Armutsrisiko bei. Das sind Ergebnisse einer umfassenden Vergleichsstudie der Bertelsmann Stiftung zu Reformbedarf und Reformfähigkeit der OECD-Staaten. Danach liegt die Bundesrepublik unter den 31 untersuchten OECD-Staaten im so genannten Status-Index, der den Reformbedarf abbildet, auf dem achten Platz.

Alle Ergebnisse der internationalen Vergleichsstudie sind unter www.sgi-network.org abrufbar.