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Ruggies „Guiding Principles on Business and Human Rights“: Eine Gebrauchsanleitung zu Menschenrechten für Unternehmen?

Das Fachgespräch am 15. Juni in Berlin ist ein Beitrag des DGCN zur Diskussion über die Umsetzung der „Guiding Principles“. Teilnehmer aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren die Bedeutung und Reichweite der Prinzipien. Der Schwerpunkt des Fachgespräches soll auf der Umsetzung der „Guiding Principles“ durch Unternehmen liegen, aber auch die Rolle der Staaten soll angesprochen werden.

Fachgespräch des Deutschen Global Compact Netzwerks (DGCN)
15. Juni 2011, 18:00 – 20.00 Uhr
GIZ-Haus, Reichpietschufer 20, 10785 Berlin

Das Thema „Wirtschaft und Menschenrechte“ erfährt in den letzten Jahren eine immer stärkere Aufmerksamkeit. So hat die UN etwa Prof. John Ruggie1, den „Special Representative of the UN Secretary General on Human Rights and Transnational Corporations and Other Business Enterprises“, mit einem weitreichenden Mandat ausgestattet: Seit 2005 hat er das U.N. „Protect, Respect and Remedy” Framework entwickelt, das den Rahmen für die Verantwortung von Staaten und Unternehmen für Menschenrechte definiert. Ruggie hat das Framework in den „Guiding Principles” weiter konkretisiert. Diese werden die Diskussion um die unternehmerische Verantwortung für die Menschenrechte in 2011 und darüber hinaus beeinflussen.

Das Fachgespräch ist ein Beitrag des DGCN zur Diskussion über die Umsetzung der „Guiding Principles“. Teilnehmer aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren die Bedeutung und Reichweite der Prinzipien. Der Schwerpunkt des Fachgespräches soll auf der Umsetzung der „Guiding Principles“ durch Unternehmen liegen, aber auch die Rolle der Staaten soll angesprochen werden.

Konkrete Fragestellungen Was können die „Guiding Principles“ leisten – und welche Grenzen haben sie? Wie können Unternehmen die „Guiding Principles“ für ihre Arbeit zu Menschenrechten nutzen? Welche Unterstützung brauchen Unternehmen bei der Wahrnehmung ihrer menschenrechtlichen Verantwortung? Welche Aktivitäten entwickelt die Regierung? Welche Rolle können zivilgesellschaftliche Organisation bei der Operationalisierung und Umsetzung der „Guiding Principles“ spielen?

Podium:

  • Daniel Kronen, Corporate Legal and Compliance, Siemens AG
  • Gerald Breyer, Corporate Responsibility Koordinator, Evonik Industries AG
  • Susanne Dorasil, Leiterin des Referats Wirtschaftspolitik und Finanzsektor, Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Elisabeth Strohscheidt, Menschenrechtsreferentin, Misereor

Moderation:
Julia Eschenbruch, Projektleiterin Corporate Responsibility, E.ON Ruhrgas AG

Im Anschluss an das Fachgespräch besteht die Möglichkeit, die Diskussion bei einem kleinen Empfang weiterzuführen.

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich unter Angabe von Name und Institution bis zum 10. Juni 2011 an unter globalcompact@giz.de.

Das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) ist ein Multi-Stakeholder-Netzwerk und versteht sich als eine Lern- und Dialogplattform für unternehmensnahe Nachhaltigkeitsthemen. Weitere Informationen finden Sie unter www.globalcompact.de. Bei Fragen können Sie sich jederzeit an die DGCN-Geschäftsstelle wenden (Ann-Ulrike Henning, 030 – 726 14 239, Jürgen Janssen, 030 – 726 14 204).