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Coca-Cola übertrifft sein Ziel beim Wassersparen

Wasser ist eine lebenswichtige und schützenswerte Ressource. Coca-Cola steht jedoch immer wieder in der Kritik, wobei dem Unternehmen ein verschwenderischer Umgang mit Wasserressourcen vorgeworfen wird. Coca-Cola Deutschland hat sich Ziele zum Wassersparen gesetzt – un übertroffen. Langfristig hat sich das Unternehmen vorgenommen, zum wassereffizientesten Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu werden.

Berlin > Wasser ist eine lebenswichtige und schützenswerte Ressource. Coca-Cola steht jedoch immer wieder in der Kritik, wobei dem Unternehmen ein verschwenderischer Umgang mit Wasserressourcen vorgeworfen wird. Berichte aus Indien oder Mexiko sollen zeigen, dass beträchtliche Mengen Wasser von profitorientierten Privatunternehmen wie Coca-Cola in Anspruch genommen werden. Dies führe in Gebieten, die teilweise unter Dürre leiden, zu einem Mangel an Trinkwasser für die Bevölkerung, heißt es. Wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser aussehen kann, macht Coca-Cola Deutschland vor:

Um den Wasserverbrauch in der Getränkeproduktion zu verringern, hatte sich das Unternehmen für das Jahr 2010 klare Ziele gesetzt. Laut dem aktuellen Bericht „Update 2010 – zur Nachhaltigkeit von Coca-Cola Deutschland“ konnten die Ziele beim Wassersparen übertroffen werden. Während 2009 noch 2,17 Liter benötigt wurden, um 1 Liter Getränk herzustellen, konnte dieser Wert 2010 auf 2,07 Liter verringert werden. Ursprünglich hatte das Unternehmen 2,11 Liter angestrebt. Damit hat Coca-Cola sein Ziel um 60% übertroffen. 2010 veröffentlichte Coca-Cola Deutschland seine Ziele in einem Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht: Bis 2012 soll der Wasserverbrauch von Coca-Cola in Relation zum Produktionsvolumen im Vergleich zu 2004 um 20% gesenkt werden. Langfristig hat sich das Unternehmen vorgenommen, zum wassereffizientesten Unternehmen der Erfrischungsgetränkeindustrie zu werden.

Gemeinsam mit der unabhängigen Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) hat Coca-Cola ein Programm zur Wassereffizienz entwickelt, durch das Produktionsabläufe optimiert werden sollen. Zum Programm gehört das Sammeln und Auswerten der Wasserverbrauchsdaten der einzelnen Produktionsstufen aller deutschen Abfüllbetriebe. Denn dort – bei den eigenständigen sogenannten „Bottlern“ – und nicht beim Markenunternehmen selbst fällt der Verbrauch an. Zudem möchte das Coca-Cola das Programm „Operational Excellence“ weiter fortsetzen: Mitarbeiter analysieren die Prozesse in der ihnen vertrauten Produktion und suchen nach weiteren Optimierungsmöglichkeiten und Einsparpotenzialen. Coca-Cola engagiert sich auch für die bessere Zusammenarbeit mit städtischen Versorgern. Ein 2009 ins Leben gerufenes Wasserschutzprogramm beinhaltet einen Maßnahmenplan, Schulungen und regelmäßige Kontrollen zum langfristigen Schutz der Verfügbarkeit von Wasser in der gesamten Region. In Zusammenarbeit mit städtischen Versorgern und externen Umweltexperten werden die relevanten Daten erhoben, Ergebnisse ausgewertet und Veränderungen diskutiert.

Das „Update 2010“ zum Coca-Cola-Nachhaltigkeitsbericht im Internet:
http://nachhaltigkeitsbericht.coca-cola.de

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