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Coop: Konzerne stecken Währungsgewinne in eigene Tasche

Basel > Die Supermarktkette Coop will sich in der Schweiz dafür einsetzen, dass Währungsgewinne internationaler Lieferanten an Kunden weitergegeben werden. Bislang hätten aber trotz massiver Wechselkursvorteile nur wenige multinationale Konzerne ihre Preise gesenkt, so die Handelskette. Als Reaktion darauf hat Coop jetzt internationale Markenartikel aus seinem Sortiment genommen: Uncle Ben’s-Produkte von Mars, die Kinder Milchschnitte, Pingui von Ferrero, die Haarpflegelinie Studio Line von L’Oreal und andere. Jürg Peritz, Leiter Marketing und Beschaffung bei Coop, bewertet die Auslistungen als hartes, aber notwendiges Mittel. „Wir setzen es im Interesse unserer Kunden ein. Coop und die Schweizer Kunden haben genug davon, dass internationale Multis Währungsgewinne in die eigene Tasche stecken. Wir erwarten nun dringend und rasch ein klares Entgegenkommen seitens der Lieferanten.“

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