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Gammelfleisch-Skandal: Transparency fordert besseren Hinweisgeberschutz

Berlin > Anlässlich eines aktuell vor dem vor dem Landgericht Augsburg Gammelfleisch-Skandals hat die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland auf die Bedeutung von Hinweisgebern aufmerksam gemacht. In der vergangenen Woche wurde ein Fleischfabrikant zu zwei Jahren Haft verurteilt, weil er 130 Tonnen Gammelfleisch umetikettiert und wiederverkauft hat. Aufgedeckt hatte den Fall ein LKW-Fahrer. Transparency Deutschland weist darauf hin, dass kriminelle Verstöße dieser Art zukünftig nur vermieden werden könnten, wenn der Hinweisgeberschutz verbessert würde. Deutschland hat sich dazu verpflichtet, bis Ende 2012 gesetzliche Regeln zum Schutz von Hinweisgebern einzuführen. Das aus den USA kommende „Whistleblowing“ habe nur in Deutschland das „Stigma des Denunzianten“, so Transparency International.

Die Position von Transparency International im Internet.

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