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Studie: Giftstoffe in Kassenbons

Hamburg > Sieben von acht Kassenzettel führender deutscher Supermärkte enthalten die gesundheitsgefährdenden Chemikalien Bisphenol A oder S. Das ergab eine Untersuchung, die das Berliner PiCA-Institut im Auftrag des Greenpeace Magazins durchführte. Die Schadstoffe können über einfachen Hautkontakt in den menschlichen Organismus gelangen und dort laut neuesten Studien schon bei kleinsten Mengen Schaden anrichten, so Greenpeace. Bereits vor einem Jahr hatte CSR NEWS über eine vom WDR in Auftrag gegebene Untersuchung berichtet. Damals war bei fünf von sechs führenden deutschen Supermarktketten Bisphenol A in den Kassenbons gefunden worden. Laut der aktuellen Umfrage befindet sich der Schadstoff Bisphenol A (BPA) in Kassenbons von Edeka, Galeria Kaufhof und der Deutschen Post. Die ebenfalls umstrittene Chemikalie Bisphenol S (BPS) wurde bei Quittungen von Aldi Nord, Kaisers, Rewe sowie bei Automaten-Fahrkarten der Deutschen Bahn gefunden. Bei Kassenzetteln von Lidl wurden die Stoffe dagegen nicht nachgewiesen.