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Daimler und BASF entwickeln energiesparendes Elektroauto

Der Autobauer Daimler und der Chemie-Konzern BASF haben gemeinsam ein besonders energiesparendes Test-Auto entwickelt. Das Haupt-Augenmerk hätten die Bauer des Konzeptfahrzeugs „Smart forvision“ auf die Themen Energieeffizienz, Temperaturmanage. ment und Leichtbau gelegt. Gleich mehrere Weltneuheiten des Autobaus hätten die Entwickler in dem neuen Fahrzeug vereint.

Stuttgart/Ludwigshafen > Der Autobauer Daimler und der Chemie-Konzern BASF haben gemeinsam ein besonders energiesparendes Test-Auto entwickelt. Das Haupt-Augenmerk hätten die Bauer des Konzeptfahrzeugs „Smart forvision“ auf die Themen Energieeffizienz, Temperaturmanagement und Leichtbau gelegt, teilten die Konzerne am Donnerstag in Stuttgart und Ludwigshafen mit. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt am Main wollen die Unternehmen den Wagen Mitte September der Öffentlichkeit vorstellen.

„Unsere Forschungsaktivitäten tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dass Elektroautos bezahlbar, umweltfreundlich und nachhaltig sein werden“, erklärte BASF-Vorstandsmitglied Andreas Kreimeyer. Daimler-Forschungschef Thomas Weber erklärte, das nun entstandene Auto sei „ein beeindruckendes Beispiel dafür, was möglich wird, wenn sich zwei führende Unternehmen aus völlig verschiedenen Branchen an einen Tisch setzen“. Entstanden sei ein Forschungskonzept, das „einen richtungsweisenden Blick in die elektromobile Zukunft erlaubt“.

Gleich mehrere Weltneuheiten des Autobaus hätten die Entwickler in dem neuen Fahrzeug vereint. So könne der Wagen unter anderem ein Dach aus Farbstoff-Solarzellen vorweisen. Karosserieteile aus Metall seien durch einen robusten Kunststoff ersetzt worden. Das mache das Auto leichter und erhöhe damit dessen Reichweite. Um den Stromverbrauch von Heizung und Klimaanlage zu reduzieren, hätten die Entwickler besondere Dämmstoffe eingebaut und einen Schutzfilm auf die Fensterscheiben angebracht.

Autobauer haben mittlerweile zahlreiche Kooperationen mit Zulieferern oder Konzernen anderer Branchen geschlossen, um die Elektromobilität voranzubringen. Daimler selbst hatte im Juli angekündigt, in einem Gemeinschaftsunternehmen mit Bosch künftig Elektro-Motoren zu bauen. Volvo und Siemens hatten erst am Mittwoch mitgeteilt, bei Entwicklung und Herstellung von E-Antrieben zu kooperieren. Im Frühjahr hatte Continental erklärt, einen elektrischen Antriebsstrang für Renault herzustellen. Auch bei der Entwicklung von Batterien für E-Autos gibt es bereits zahlreiche Kooperationen.