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BSH eröffnet neues Technologiezentrum Wäschepflege in Berlin

Berlin (csr-service) – „Zukunft nachhaltig gestalten“ – unter diesem Motto wurde heute das neue Technologiezentrum Wäschepflege der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH in Berlin eröffnet. Die Gastgeber BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH mit ihren Partnern Paribus Capital GmbH, der DRC Deutsche RealCorp GmbH & Co. KG und der Witte Projektmanagement GmbH freuten sich, Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin, sowie zahlreiche weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft bei der feierlichen Schlüsselübergabe begrüßen zu dürfen.

Im neuen Technologiezentrum Wäschepflege der BSH in Berlin wird ein großer Teil des Know-hows aus dem Produktbereich Wäschepflege gebündelt: Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Produktions- und Warenwirtschaftsplanung und Einkauf. Die rund 700 Techniker und Ingenieure arbeiten bereits heute an den Waschmaschinen und Trocknern von morgen und übermorgen. Im Rahmen der Einweihungsfeier betonte Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet, Vorsitzender der BSH-Geschäftsführung, „den erfolgreichen Wandel vom Fertigungsstandort zum zukunftsorientierten Entwicklungsstandort“, den die BSH in Berlin vollzieht. „Unser Ziel, den erreichten Innovationsvorsprung gegenüber den Wettbewerbern nachhaltig zu behaupten, unterstreichen wir durch das neue Technologiezentrum Wäschepflege deutlich. Für die künftige Entwicklung von Hausgeräten sind Ressourcenschonung und Energieeffizienz wesentliche Aspekte“, so Gutberlet weiter. In diesem Zusammenhang forderte der BSH-Chef ein deutlicheres Engagement der Politik, um die Energieeffizienz privater Haushalte zu steigern. Die BSH wird dazu auch die bereits bestehende Zusammenarbeit mit den Berliner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen weiter intensivieren. In gemeinsamen Forschungsprojekten werden neue Technologien und innovative Anwendungen für Waschmaschinen und Wäschetrockner entwickelt.

„Das neue Technologiezentrum der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ist ein gutes Signal für den Wirtschaftsstandort Berlin“, betont der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, in seiner Ansprache zur feierlichen Einweihung des Neubaus. „Die 700 hochqualifizierten Arbeitsplätze, die hier teils fortbestehen und neu geschaffen werden, machen Berlin nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht attraktiver. Die Zusage der BSH für eine langfristige Kooperation mit den Berliner Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen stärkt auch den Wissenschaftsstandort Berlin.“

Finanzierung durch geschlossenen Immobilienfonds

Das sechsstöckige neue Gebäude im Siemens Technopark zeichnet sich nicht nur durch seine moderne Architektur aus. Bei der Aufteilung der insgesamt rund 32.000 Quadratmeter Nutzfläche wurde großer Wert auf kommunikationsfördernde Verbindungen zwischen den Büro- und Laborbereichen gelegt. Geplant und gebaut wurde es im Auftrag des Hamburger Emissionshauses Paribus Capital, das zur Finanzierung den geschlossenen Immobilienfonds „Paribus BSH Bosch und Siemens Verwaltungs- und Forschungszentrum Berlin“ ins Leben rief. „Der Fonds ist nicht nur realistisch kalkuliert, er überzeugt auch in Punkto Lage, Qualität des Gebäudes und Finanzstärke des Mieters – die entscheidenden Kriterien bei einem Immobilieninvestment. Zudem ist die BSH bereits seit 60 Jahren in Berlin ansässig“, sagt Joachim Schmarbeck, Geschäftsführer von Paribus Capital. „Es zeigt sich, dass derart hochwertige Produkte auch aktuell problemlos Anlegergelder einwerben können. Der Fonds war bereits nach kürzester Zeit ausplatziert.“, ergänzt Thomas Böcher, Geschäftsführer von Paribus Capital. Während der viermonatigen Platzierungsphase hat Paribus Capital Eigenkapital in Höhe von 35 Millionen Euro eingeworben. Insgesamt hat die Beteiligung ein Investitionsvolumen von rund 63 Millionen Euro. Ab 2012 sollen Anleger Auszahlungen von 6,0 Prozent jährlich erhalten – ansteigend auf 7,0 Prozent jährlich bis 2021.

Umsetzung ambitionierter Umweltkonzepte

Weiterer Pluspunkt des Fondsobjekts: Die hohe Energieeffizienz des Neubaus. „Unsere Auftraggeber, BSH und Paribus Capital, haben von Anfang an großen Wert auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes gelegt. Deshalb haben wir den Neubau in Zusammenarbeit mit dem Berliner Architekturbüro Gewers & Pudewill so konzipiert, dass eine Zertifizierung nach Green-Building-Standards jederzeit möglich ist“, sagt Marco Witte, geschäftsführender Gesellschafter der Witte Projektmanagement GmbH. Das Unternehmen begleitete als Projektsteuerer und Generalplaner die Paribus Capital GmbH vom Investorenwettbewerb bis zur Fertigstellung. Von der verantworteten Bausumme, rund 45 Millionen Euro, lag allein das Technikvolumen für die innovative und ökologische Haustechnik bei deutlich über 10 Millionen Euro. Das Energiekonzept sieht unter anderem eine Nutzung der im Test laufenden Maschinen für die Klimatisierung vor: „Zum Beispiel wird die Abwärme des Wassers aus über 1.000 Waschmaschinen genutzt, um das Gebäude zu beheizen. Gleiches gilt für die Abluft der Trockner“, erklärt Hendrik Dusny, Projektleiter und DGNB-Bereichsleiter bei Witte Projektmanagement. Ein DGNB-Zertifikat ist derzeit in Vorbereitung. Wenn die Zertifizierung für den BSH-Neubau kommt, wird es im Sommer 2012 als eines der ersten Laborgebäude überhaupt die DGNB-Plakette erhalten.

Bild: BSH-Chef Dr. Kurt-Ludwig Gutberlet und Paribus Geschäftsführer Joachim Schmarbeck bei der Schlüsselübergabe zum neuen BSH Technologiezentrum Wäschepflege in Berlin.