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Anpassungen im Dow Jones Sustainability Index

Seit Anfang dieser Woche sind die neuen Anpassungen im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) 2011/2012 in Kraft. Im Flaggschiff, dem DJSI-World, sind nun insgesamt 342 Unternehmen vertreten, 41 wurden neu aufgenommen und 23 Unternehmen mussten den Index verlassen. Aus Deutschland wird das Leverkusener Chemieunternehmen Lanxess erstmals im Index aufgenommen, dagegen ist Hochtief ausgeschieden. Zu den weltweit bedeutendsten Zugängen gehören der amerikanische Medizintechnikhersteller Medtronic sowie die französischen Unternehmen Schneider Electric S.A. und Societe Generale S.A.. Die Bedeutung des DJSI nimmt zu, das belegt die steigende Zahl der Unternehmen, die aktiv am Assessment-Prozess teilnehmen.

Zürich/New York > Seit Anfang dieser Woche sind die neuen Anpassungen im Dow Jones Sustainability Index (DJSI) 2011/2012 in Kraft. Im Flaggschiff, dem DJSI-World, sind nun insgesamt 342 Unternehmen vertreten, 41 wurden neu aufgenommen und 23 Unternehmen mussten den Index verlassen. Aus Deutschland wird das Leverkusener Chemieunternehmen Lanxess erstmals im Index aufgenommen, dagegen ist Hochtief ausgeschieden. Weiterhin vertreten sind u.a Bayer, Siemens, Adidas, TUI, Metro, BMW und VW. Zu den weltweit bedeutendsten Zugängen gehören der amerikanische Medizintechnikhersteller Medtronic sowie die französischen Unternehmen Schneider Electric S.A. und Societe Generale S.A.. Zu den bekanntesten Abgängen gehören Coca Cola und Hewlett-Packard.

Der DJSI folgt dem Best-in-Class-Ansatz, danach werden aus den weltweit 2500 größten Unternehmen aller Branchen die besten 10 Prozent, im Vergleich zu den jeweiligen Wettbewerbern, für den Index ausgewählt. Aus 57 Sektoren werden insgesamt 19 „Supersectors“ gebildet. BMW gehört als einziges deutsches Unternehmen zu den sogenannten „Supersector Leaders“, das sind die Unternehmen, die innerhalb ihrer Branche die besten Nachhaltigkeitswerte aufweisen. Bereits seit sieben Jahren führt der Münchner Automobilbauer den Automobilsektor an. „Für die BMW Group sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs. Wir freuen uns sehr über die Anerkennung durch die renommierten Dow Jones Sustainability Indexes.“  sagt Dr. Norbert Reithofer, Vorstandsvorsitzender der BMW AG. „Zum siebten Mal in Folge die Branchenführerschaft zu erhalten zeigt, dass wir weiterhin auf dem richtigen Weg sind“. Zum vierten Mal in Folge ist Siemens vertreten. „Der erneute Spitzenplatz belegt, wie konsequent das Unternehmen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist und wie unsere Mitarbeiter Nachhaltigkeit im Alltag leben. Dies ist für uns ein Wettbewerbsvorteil“, sagte Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und zuständig für Nachhaltigkeit. Ebenso freuet man sich in Leverkusen über die Aufnahme im Index: „Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ist fest in unserer Unternehmensstrategie verankert“, so Lanxess Vorstandsmitglied Werner Breuer. „Jeder Tonne Klimagas, die heute weltweit in der Chemie-Produktion entsteht, stehen beispielsweise bis zu zweieinhalb Tonnen Einsparungen bei Produkten gegenüber“, erläutert Breuer die Rolle der chemischen Industrie beim Thema Nachhaltigkeit. Ziel erreicht heißt es auch bei der MetroGroup in Düsseldorf: „Das positive Abschneiden beim DJSI zeigt ein weiteres Mal, dass unser Engagement auf dem Gebiet des nachhaltigen Wirtschaftens auch von unabhängigen Experten des Kapitalmarkts anerkannt wird“ sagt Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO AG..

Die Bedeutung des DJSI nimmt zu, das belegt die steigende Zahl der Unternehmen, die aktiv am Assessment-Prozess teilnehmen und ihre Fragebögen beantworten: in diesem Jahr waren es 729. Zudem geben immer mehr Unternehmen die Aufnahme in den Index als erklärtes Ziel ihrer Nachhaltigkeitsstrategie an. Immerhin nutzen institutionelle Investoren aus 16 Ländern mit einem verwalteten Vermögen von über acht Milliarden US-Dollar den Index für ihre Investitionsentscheidungen. Neben der jährlichen Überprüfung und Neugewichtung des Index haben die Analysten der Schweizer Ratingagentur SAM in diesem Jahr auch wieder neue Kriterien berücksichtigt. Beispielsweise wurde der weltweite Wasserverbrauch als potenzielles Risiko für 13 Sektoren hinzugenommen, außerdem haben die Schweizer ihren Fokus auf integrierte Berichte erweitert.