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Papst lobt Öko-Bewegung und sorgt für Heiterkeit im Bundestag

Berlin > Papst Benedikt XVI. hat in seiner Rede vor dem deutschen Bundestag die ökologische Bewegung in Deutschland gelobt. „Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung in den 70er Jahren zwar wohl nicht Fenster aufgerissen hat, aber ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf und beiseite schieben kann, weil man zu viel Irrationales darin findet,“ sagte der Papst am Donnerstag im Bundestag. Inzwischen sei die Bedeutung der Ökologie unbestritten, die Menschen müssten auf die Sprache der Natur hören und entsprechend antworten.

Während die Abgeordneten und Zuhörer im Bundestag die Papst-Rede über weite Strecken mit ernsten Mienen und großer Konzentration verfolgten, löste diese Passage spontane Heiterkeit aus. So applaudierten die Grünen, von denen einige Abgeordnete die Papstrede im Vorfeld heftig kritisiert hatten, dem Papst spontan. Dieser schob zugleich aber nach: „Es ist wohl klar, dass ich hier nicht Propaganda für eine bestimmte politische Partei mache – nichts liegt mir ferner als das.“ Daraufhin gab es im Parlament erneut Gelächter und Applaus – diesmal vor allem von den Unionsabgeordneten.