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Chinas Regierung will Korruption mit Ethikkursen bekämpfen

Peking > Im Kampf gegen die Korruption greift Chinas Regierung zu erzieherischen Mitteln: Bis zum Jahr 2015 soll jeder der rund zehn Millionen Staatsbediensteten des Landes einen mindestens sechsstündigen Ethikkurs besucht haben, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch unter Berufung auf die chinesische Regierung. In den Fortbildungen solle unter anderem über die „gewissenhafte Erfüllung von Verpflichtungen“ sowie über „Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit“ von Beamten gesprochen werden.

Korruption ist in China weit verbreitet und wird in Umfragen regelmäßig als wichtigster Grund für die Unzufriedenheit in der Bevölkerung genannt. Dem Bericht zufolge soll die ethische Eignung künftig eine Rolle bei der Auswahl und der Beförderung von Staatsdienern spielen.

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