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Roma-Modenschau soll Vorurteile abbauen

Budapest > In Budapest hat eine ungarische Designerin am Samstagabend Mode der Roma-Minderheit präsentiert, um Vorurteile in der Gesellschaft gegen die Gruppe abzubauen. „Wir organisieren unsere Modenschauen mit dem Ziel der gegenseitigen Akzeptanz und für ein friedliches Zusammenleben“, erklärte Romani Design, das Label der Modeschöpferin Erika Varga. Die Schau fand im Museum der Bildenden Künste auf dem Heldenplatz in der ungarischen Hauptstadt statt. Bis zu 400 Menschen kamen, um die Präsentation traditioneller aber auch moderner Roma-Mode zu sehen.

Die Veranstaltung wird auch von Nichtregierungsorganisationen unterstützt, die sich für den Schutz der Minderheit einsetzen. Romani Design will nach eigenen Angaben mit der Schau nicht nur für Verständnis der Roma-Kultur in Ungarn werben, sondern auch dazu beitragen, dass sich die zahlreichen Konflikte mit Roma in der ganzen Welt entspannen. Roma sehen sich in vielen Ländern im Alltag Diskriminierungen ausgesetzt.

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