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Es ist an der Zeit: Wirtschaftsinitiative „Ethics in Business“ will „die Welt ein Stück weit besser machen“

„Überzeugung allein reicht schon lange nicht mehr aus, um den Ansprüchen gerecht zu werden, welche die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) mittlerweile an Unternehmen stellt. Es braucht Wissen, Instrumente und auch Gleichgesinnte“, so Ulrich Wickert, der „Ethics in Business“ (EiB) als Mentor tatkräftig unterstützt. All das bietet die Wirtschaftsinitiative, die im Oktober an den Start ging.

Überlingen/St. Gallen > „Es ist höchste Zeit für ein Instrument, das dem Mittelstand hilft, sein werteorientiertes Selbstverständnis systematisch im Unternehmen umzusetzen“, beschreibt Ulrich Wickert seine Beweggründe, die Initiative „Ethics in Business“ (EiB) als Mentor tatkräftig zu unterstützen. „Überzeugung allein reicht schon lange nicht mehr aus, um den Ansprüchen gerecht zu werden, welche die sogenannte Corporate Social Responsibility (CSR) mittlerweile an Unternehmen stellt. Es braucht Wissen, Instrumente und auch Gleichgesinnte.“ All das bietet die Wirtschaftsinitiative, die im Oktober an den Start ging.

Unternehmen brauchen Strukturen, die sowohl den Mitarbeitern als auch der Geschäftsführung ein werteorientiertes Handeln leicht machen. Dies ergab eine aktuelle Umfrage der „compamedia-Stiftung zur Förderung ethischen Handelns in der Wirtschaft“ unter 2.000 Mittelständlern. Sie brauchen Orientierung und eine gewisse Verbindlichkeit, etwa im Umgang mit Lieferanten, Mitarbeitern, Wettbewerbern, Ressourcen oder auch Korruption, um wirklich verantwortungsvoll Wirtschaften zu können. Diese Strukturen fehlen bei vielen Mittelständlern noch. Oder sie konzentrieren sich nur auf wenige Bereiche.

Hier setzt „Ethics in Business“ an. In dieser Initiative werden Mittelständler dabei begleitet, ihre unternehmerische Verantwortung wahrzunehmen und ihr meist sehr ausgeprägtes ethisches Selbstverständnis systematisch im Unternehmen zu verankern. „Bisher gibt es für Mittelständler noch keine passenden Instrumente dafür“, erklärt Silke Masurat, Geschäftsführerin der compamedia GmbH, der Organisatorin des Projektes. „compamedia will diese Lücke schließen: In einer Lerngemeinschaft geben wir den Unternehmen das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg, mittelstandsgerecht aufbereitet.“

Basis dafür ist ein Unternehmensvergleich, den Prof. Dr. Thomas Beschorner, Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, mit seinem Team entwickelt hat. Durch den Benchmarkingbericht – eine Art Gutachten, das die eigene Arbeit im Vergleich zu den anderen Teilnehmern darstellt – lernen die Unternehmen ihr Handeln ständig weiter zu strukturieren und zu verbessern.

Jene, die bereits sehr gut oder auf dem besten Weg sind, schließen sich in der sogenannten „EiB“-Gilde zusammen. Durch ein Gütesiegel bekennen sie sich zum ethischen Wirtschaften und erklären ihren Willen, sich ständig weiter zu entwickeln. Alle 3 Jahre müssen sie sich, wenn sie Gildemitglieder bleiben wollen, erneut dem Vergleich stellen. Die Mitglieder der Gilde werben somit sowohl für die Idee ethischen Wirtschaftens als auch für ihr Unternehmen. Hierfür können die Unternehmen auf eine Vielzahl an Marketinginstrumenten und Kommunikationsmaßnahmen der Initiative zurückgreifen.

„Wir wollen das mittelständische Selbstverständnis von verantwortungsvollem und fairem Handeln und den großen Wunsch danach, in einer Wirtschaftswelt zu agieren, die ebenso funktioniert, in konkretes Handeln übersetzen“, bringt Masurat die Vision der Initiative auf den Punkt. „Es gibt Hunderttausende Mittelständler im deutschsprachigen Wirtschaftsraum, und wenn jeder einzelne nur ein klein wenig anders, besser, effektiver – kurz: nachhaltiger – wird, dann bringen wir das Thema einen Riesenschritt nach vorne.“

„Gutmenschen“ mag das jetzt überraschen, aber: die Organisatoren arbeiten – dem Thema zum Trotz – nicht umsonst. Je nach Unternehmensgröße zahlen die Teilnehmer mindestens 1.900 bis 3.400 Euro jährlich für die oben genannten Leistungen.

Der frühe Vogel…

Kurzentschlossene profitieren übrigens doppelt: Wer bis zum 15. November seine Bewerbung einreicht und das Gütesiegel erhält, wird von compamedia im Januar als Vorreiter medial hervorgehoben und auf www.ethics-in-business.de vorgestellt. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Tue Gutes und rede darüber.“

Die Initiative – Idee, Wirtschafts- und Lernprojekt

ETHICS IN BUSINESS begleitet mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz, die fair, verantwortungsvoll und nachhaltig handeln möchten und damit die Wirtschaftswelt insgesamt prägen und umgestalten wollen. Als Basis fungiert ein Unternehmensvergleich. Darauf aufbauend lernen die Teilnehmer durch eine individuelle Unternehmensanalyse und einen regen Wissensaustausch. Sie sind Mitglieder einer Unternehmensgilde und tragen ihre Überzeugungen durch ein Gütesiegel wirkungsvoll nach außen.

Der Mentor und die wissenschaftliche Leitung

Mentor des Projekts ist der Fernsehjournalist Ulrich Wickert. Die wissenschaftliche Leitung hat Dr. Thomas Beschorner inne. Er ist Professor und Direktor am Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen.

Der Organisator: compamedia GmbH

compamedia organisiert Benchmarkingprojekte für den Mittelstand. Mit ihren bundesweiten Unternehmensvergleichen TOP 100, TOP JOB, TOP CONSULTANT und ETHICS IN BUSINESS prämiert und begleitet sie Unternehmen, die in den Bereichen Innovation, Personalmanagement, Beratung und Unternehmensverantwortung Hervorragendes leisten.

compamedia-Stiftung zur Förderung ethischen Handelns in der Wirtschaft

Die compamedia-Stiftung zur Förderung ethischen Handelns in der Wirtschaft möchte unternehmerisches Handeln ethischer und gesellschaftlich verantwortungsvoller, also auch nachhaltiger gestalten. Zweck der Stiftung ist die ideelle und finanzielle Förderung der Wissenschaft, der Forschung, der Erziehung, Volks- und Berufsbildung, einschließlich der Studentenhilfe. Erste Aktion war eine Umfrage zum Thema „Unternehmensverantwortung im Mittelstand“ unter 2.000 Geschäftsführern und Managern mittelständischer Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Juni und Juli 2011.

Hintergrundinformationen zur Initiative gibt es im Internet unter www.ethics-in-business.de.

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