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IBM kündigt Maschinen zum Gedankenlesen bis spätestens 2017 an

San Francisco > Der US-Technologiekonzern IBM hat Maschinen zum Gedankenlesen bis spätestens 2017 angekündigt. Die klassische Wunschvorstellung von Science-Fiction-Liebhabern, Gedanken zu entziffern, werde schon bald Realität sein, heißt es in einem technologischen Fünf-Jahres-Plan, den der Konzern am Montag (Ortszeit) in San Francisco vorstellte.

IBM-Wissenschaftler beschäftigen sich demnach detailliert mit Verbindungen zwischen dem menschlichen Gehirn und elektronischen Geräten. Eine mögliche Anwendung könnte sein, dass nach nur einem Gedanken an eine bestimmte Person ein Telefon automatisch die passende Nummer wählt. Auch könnten Passwörter überflüssig werden, wenn biometrische Erkennungsmerkmale wie die Stimme oder der menschliche Blick an ihre Stelle treten. Am Geldautomaten müssten die Kunden dann nur noch laut ihren Namen sagen oder in einen winzigen Sensor schauen, der die Netzhaut erkennt.