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Transparenz: Der Weg der Fischstäbchen

Woher kommt der Fisch aus der Tiefkühltruhe? Schon lange wird von der Lebensmittelindustrie mehr Transparenz gefordert. Iglo macht nun Ernst und zeigt anhand eines Tracking-Codes auf der Verpackung, via Internet, die Herkunft des Fischs. Verbraucher sollen jederzeit nachvollziehen können, aus welchem Fanggebiet ihr Fisch stammt.

Hamburg (csr-news) > Woher kommt der Fisch aus der Tiefkühltruhe? Schon lange wird von der Lebensmittelindustrie mehr Transparenz gefordert. Iglo macht nun Ernst und zeigt anhand eines Tracking-Codes auf der Verpackung, via Internet, die Herkunft des Fischs. Verbraucher sollen jederzeit nachvollziehen können, aus welchem Fanggebiet ihr Fisch stammt.

Schon Ende Januar soll jede Verpackung aus dem Hause Iglo mit dem Code ausgestattet sein, teilte das Unternehmen heute in einer Presseerklärung mit. Um mehr über die Herkunft der jeweiligen Fischsorte zu erfahren, geben die Verbraucher einfach den sechstelligen Tracking-Code auf der Iglo Website ein. Über eine animierte Weltkugel wird das entsprechende Fanggebiet angezeigt, sowie weitere Informationen zum Fanggebiet und der jeweiligen Fischsorte. „Mit dem Rückverfolgbarkeitssystem machen wir die Marke Iglo für Verbraucher nun noch transparenter und sorgen gleichzeitig für bedenkenlosen Genuss“, so Iglo-Kommunikationsmanagerin Nina Heinsohn.

Bereits 2010 hatte die Birds Eye Iglo Gruppe angekündigt ab diesem Jahr ausschließlich Wildfisch von Betrieben zu erwerben, die nach strengen Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert sind. 1997 hat Iglo, damals noch zu Unilever gehörend, zusammen mit dem WWF das Marine Stewardship Council (MSC) gegründet. Inzwischen ist der MSC ein unabhängiges und anerkanntes Zertifizierungssystem für nachhaltigen Fischfang. Zudem beteiligt sich das Unternehmen an der Weiterentwicklung des Aquaculture Stewardship Councils, ein Zertifizierungssystem für Fische aus Zuchtbeständen. „Die Nachhaltigkeit im Fischfang ist eine der höchsten Prioritäten unseres Unternehmens“, so Nina Heinsohn. „Als einer der größten Hersteller von Fischprodukten nehmen wie daher eine aktive Rolle ein, um die weltweite Fischerei nachhaltiger zu gestalten“. Genau Zahlen über den Anteil von Fischen aus zertifizierter Fischerei gibt das Unternehmen nicht bekannt, es soll aber bereits ein Großteil des Sortiments abgedeckt sein. Der, für die Produktion der Fischstäbchen, verwendete Alaska Seelachs stammt allerdings inzwischen vollständig aus bestandserhaltenden, mit dem MSC-Zertifikat ausgezeichneten, Fischereien, teilte Iglo mit.