Nachrichten Partnermeldungen

BSH als Klimaschutz-Unternehmen ausgezeichnet

München (csr-service) – Die BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH gehört seit heute offiziell zu den Klimaschutz-Unternehmen Deutschlands. Diese Auszeichnung wird von der Bundesregierung und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag für herausragende Klimaschutzleistungen verliehen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche, verlieh heute die Urkunde an Dr. Peter Bauer, der bei der BSH für das konzernweite Ressourcenmanagement verantwortlich ist. Europas führender Hausgerätehersteller habe Energieeffizienzmaßnahmen von herausragender Innovationskraft umgesetzt und trage durch seine Produkte in besonderer Weise zum Klimaschutz bei, heißt es in der Begründung der Jury.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und die Aufnahme in die Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft, denn sie ist eine bedeutende Anerkennung für unsere täglichen Anstrengungen und Erfolge im Bereich Energieeffizienz und Klimaschutz“, sagte Bauer bei der Urkundenverleihung. „Umweltschutz und Ressourceneffizienz sind für uns nicht nur eine Frage der Glaubwürdigkeit sondern auch wichtige Wettbewerbsfaktoren.“

Als Zusammenschluss von Unternehmen, die bei Klimaschutz und Energieeffizienz eine Vorreiterrolle einnehmen, verpflichten sich die Mitglieder freiwillig zu messbaren und ambitionierten Zielen bei Klimaschutz und Energieeffizienz und bekennen sich zu nachhaltigen Geschäftsmodellen. Mit ihren Leistungen zeigen die Klimaschutz- Unternehmen, dass wirtschaftliche Effizienzpotenziale durch freiwillige Maßnahmen erschlossen werden können.

Für Europas führenden Hausgerätehersteller ist Umwelt- und Klimaschutz kein Modetrend, sondern Kern des Geschäfts, Treiber für Innovationen und seit vielen Jahren fest in der Unternehmensstrategie verankert. Die BSH Ingenieure arbeiten täglich daran, Bedienkomfort und Leistungsfähigkeit von Hausgeräten stetig zu verbessern und gleichzeitig den Strom- und Wasserverbrauch kontinuierlich zu senken.

Moderne Hausgeräte brauchen bis zu 73 Prozent weniger Strom als vergleichbare Geräte vor 15 Jahren und bieten somit ein enormes Potenzial zur Reduzierung von Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Als erster Hausgerätehersteller hat die BSH ihre sparsamsten Geräte in einem Supereffizienz-Portfolio zusammengefasst und die Zahlen von Wirtschaftsprüfern bestätigen lassen. In dieses Portfolio werden jedes Jahr nur die sparsamsten auf dem Markt verfügbaren Geräte aufgenommen. Allein die 2010 in Europa von der BSH abgesetzten supereffizienten Geräte führen zu einer Stromeinsparung von 1,9 Milliarden Kilowattstunden.

Die BSH achtet in allen Bereichen der Wertschöpfungskette darauf, möglichst umweltfreundlich und ressourcenschonend zu arbeiten. Seit 20 Jahren gibt es bei der BSH ein konzernweites Umweltmanagement, das klare Ziele zur kontinuierlichen Reduzierung beispielsweise von Wasser, Energie und Abfall vorgibt. Die Umweltkennzahlen werden systematisch erfasst und im jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Zusätzlich hat sich der Konzern ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Bis 2015 soll konzernweit der Verbrauch von nicht produktbezogenen Ressourcen in der Produktion, in der Logistik und in der Verwaltung um 25 Prozent reduziert werden. Dazu gehören alle Energieformen, Wasser und andere Flüssigkeiten wie Öle, Fette und Chemikalien genauso wie Feststoffe von Papier über Kunststoffe bis zu Metallen. Um diese Ziele zu erreichen, hat die BSH ein neu strukturiertes, systematisches Energiemanagement eingeführt.

Für ihre Erfolge beim Klima- und Umweltschutz wurde die BSH bereits 2008 mit dem ersten Deutschen Nachhaltigkeitspreis als „Deutschlands nachhaltigstes Unternehmen“ ausgezeichnet.

Bild: Die BSH gehört seit heute offiziell zu den Klimaschutz-Unternehmen Deutschlands. Katharina Reiche, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, verlieh heute die Urkunde an Dr. Peter Bauer, Leiter Ressourcenmanagement bei der BSH (Quelle: Bundesumweltministerium, Thomas Köhler).