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New Yorker Polizei löst Protest zu Jubiläum von Occupy-Bewegung auf

New York (afp) – Bei einer zunächst friedlichen Kundgebung zum sechsmonatigen Jubiläum der bankenkritischen Occupy-Bewegung in New York hat die Polizei in der Nacht zum Sonntag mindestens ein Dutzend Menschen festgenommen. Zudem wurden nach Angaben von Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP mehrere der rund 600 Teilnehmer des Protests im Zuccotti-Park nahe der Wall Street in Manhattan verletzt. Die Demonstranten hatten sich dort am Abend versammelt, gesungen, getrommelt und sich friedlich verhalten.

Als die Polizei jedoch mit einem Großaufgebot aufwartete, um den Park zu räumen, kam es zu chaotischen Szenen. Polizisten scheuchten und trugen Demonstranten aus dem Park. In mehreren Krankenwagen wurden Verletzte versorgt. Bis zum Morgen war die Anlage menschenleer. Die Sicherheitskräfte sperrten den Park mit Metallzäunen ab und bewachten ihn weiter.

Die Occupy-Bewegung war im vergangenen September in New York entstanden. Ausgehend von der Gruppe “Occupy Wall Street” (“Besetzt die Wall Street”) dehnten sich die Proteste auf zahlreiche Städte in den USA und auf andere Länder aus. Die Aktivisten prangerten dabei die Macht der internationalen Finanzmärkte und soziale Ungerechtigkeiten an.