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Familienunternehmer kritisieren Managergehälter

Berlin (csr-news) – Den im Vergleich zur allgemeinen Lohnentwicklung überdurchschnittlichen Anstieg der Vorstandsgehälter hat der Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Brun-Hagen Hennerkes, kritisiert. „Die Sitten der Investmentbanker sollten wir nicht importieren“, sagte Hennerkes der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Ausgabe vom 18.03.12). Nach einem Bericht der F.A.Z. stiegen die Bezüge der Vorstandsvorsitzenden im vergangenen Jahr durchschnittlich um 14 Prozent. Mit einer Jahresvergütung von 17,5 Millionen Euro bildete Volkswagen-Chef Martin Winterkorn danach den Spitzenreiter. Dieses Einkommen bezeichnete der Präsident des Verbandes der Familienunternehmer, Lutz Goebel, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als völlig unangemessen. „Kein Top-Manager ist das 300- oder 400fache eines einfachen Angestellten wert. Solch hohe Beiträge verderben die Sitten und auch die Gehaltsstruktur“, so Goebel gegenüber der Zeitung. Er plädierte für eine Obergrenze von 5 Millionen Euro.

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