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SAP veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2011

Nachhaltigkeit und Innovation sind die Grundpfeiler der Geschäftsstrategie des Softwarekonzerns SAP, heißt es im neuen Nachhaltigkeitsbericht. Pünktlich zum 40jährigen Jubiläum legt SAP zum fünften Mal in Folge Rechenschaft über die eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen ab. „Einen wichtigen Meilenstein“, nennt ihn Peter Graf, Chief Sustainability Officer der SAP.

Walldorf (csr-news) > Nachhaltigkeit und Innovation sind die Grundpfeiler der Geschäftsstrategie des Softwarekonzerns SAP, heißt es im neuen Nachhaltigkeitsbericht. Pünktlich zum 40jährigen Jubiläum legt SAP zum fünften Mal in Folge Rechenschaft über die eigenen Nachhaltigkeitsbemühungen ab. „Einen wichtigen Meilenstein“, nennt ihn Peter Graf, Chief Sustainability Officer der SAP.

Mit dem Anspruch „die Abläufe in der weltweiten Wirtschaft zu verbessern und die Lebensqualität von Menschen zu erhöhen“ setzt sich SAP klare strategische Ziele. Graf: „Wir treiben die SAP durch Innovationen voran und sind bestrebt Unternehmen weltweit dabei zu helfen, noch profitabler und nachhaltiger zu agieren – uns eingeschlossen“. Konkret belegt wird dies unter anderem durch die weiter verbesserte CO2-Effizienz. Zwar stiegen die Gesamtemissionen durch das Geschäftswachstum leicht an, lagen aber immer noch unter den Zielvorgaben und gingen, bezogen auf die Emissionen pro Euro Umsatz, leicht zurück. Seit 2008 hat die Verbesserung der Energieeffizienz bislang zu Einsparungen von rund 190 Millionen Euro geführt. Erstmalig wurden in Zusammenarbeit mit dem World Resources Institut alle wesentlich indirekten Emissionen (Scope 3) erfasst – dadurch lassen sich die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis hin zum Kundeneinsatz deutlich genauer berechnen. Die Ergebnisse finden ihre Verwendung nicht nur zur Verbesserung der eigenen Umweltbilanz, sondern fließen auch in die Produktentwicklung ein. So sollen die durch den Einsatz der Software verursachten Emissionen reduziert werden, um Kunden bei der Verbesserung ihrer Umweltbilanz zu unterstützen. Mehr als 80 Prozent der erfassten Emissionen werden durch den Einsatz der Produkte verursacht. Der ökologische Fußabdruck ist somit rund 20-mal größer als die direkten Emissionen nach Scope 1 und 2. SAP sieht sich bei dieser Produktbetrachtung erst am Anfang hat jedoch erste Schritte unternommen, um diese Herausforderung zu meistern. Ein Ansatz ist die Vereinfachung der Software, die dann durch weniger Rechenaufwand entsprechend weniger Serverleistung benötigt. Als weiterer Schritt soll in Zusammenarbeit mit Hardwareanbietern die Effizienz der Hardware verbessert werden. Als dritte Maßnahme unterstützt SAP seine Kunden bei der Optimierung der Abläufe in deren Rechenzentren. Ein Ziel ist markiert: In zehn Jahren sollen die SAP-Kunden durch diese Green-IT-Initiative bis zu 5 Milliarden US-Dollar Stromkosten einsparen können.

Einen weiteren wichtigen Schwerpunkt im Nachhaltigkeitsbericht nehmen die Mitarbeiter ein. Beispielsweise wurde der innerbetriebliche Gesundheitskulturindex um sechs Prozentpunkte verbessert. Dieser Index wird mit Daten aus einer Mitarbeiterbefragung gefüttert, unter anderem der Einschätzung zum persönlichen Wohlbefinden, den allgemeinen Arbeitsbedingungen und der Führungskultur. Zunehmende Bedeutung gewinnt auch das Corporate Volunteering – mehr als 100.000 Stunden leisteten die Mitarbeiter weltweit in ehrenamtlichen Projekten. Zudem wurden erstmals sogenannte Leaders´Quests durchgeführt – spezielle Reisen auf denen Führungskräften neue Sichtweisen für die Lösung von Problemen vermittelt werden sollen.

Der SAP Nachhaltigkeitsbericht erreicht nach dem GRI-Standard 3.1 den Anwendungslevel A+. Der Bericht ist Online zusammen mit dem Geschäftsbericht verfügbar. Ein wesentliches Merkmal ist die Möglichkeit zur Interaktion. An nahezu allen Punkten werden Leser zur Meinung aufgefordert, kommen Kunden oder Mitarbeiter zu Wort und werden vertiefende Informationen angeboten. Immer im Blick der angekündigte Kundennutzen, beispielsweise ein gemeinsames Projekt mit Danone, in dem die Energiebilanz von rund 35.000 Produkten analysiert wurde. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit sollen dabei nicht nur dem Kunden Danone zugutekommen, sondern werden auch in eine neue SAP-Lösung fließen. Graf: „Die Zusammenarbeit mit Danone ist ein guter Beweis dafür, wie die SAP auf der ganzen Welt dabei hilft, die Abläufe in der Weltwirtschaft zu verbessern – sowohl aus ökologischer als auch finanzieller Perspektive.“

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