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Lichter aus am Brandenburger Tor zur Klimaaktion „Earth Hour“

UMWELTSCHUTZ Berlin (afp) – Als Zeichen für den Klimaschutz sind am Samstagabend die Lichter am Brandenburger Tor ausgegangen. Anlässlich des weltweiten Klimaaktionstags „Earth Hour“ erlosch an dem berühmten Wahrzeichen Berlins um 20.30 Uhr die Beleuchtung. Mehrere tausend Kerzen auf dem östlichen Pariser Platz bildeten einen großen leuchtenden Globus, wie auf einem Foto auf der Webseite des World Wide Fund for Nature (WWF) Deutschland zu sehen war. Auch der Fernsehturm, das Rote Rathaus und die Akademie der Künste sowie weitere Einrichtung der deutschen Hauptstadt nahmen an der Aktion teil.

An der weltweiten Aktion beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Städte in der ganzen Welt. Im diesem Jahr sollen von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr jeweiliger Ortszeit in rund 5200 Städten die Lichter ausgehen. Die von Umweltschutzverbänden beworbene „Earth Hour“, die in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet, soll die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Bedeutung verstärkter Anstrengungen beim Umwelt- und Klimaschutz lenken.

Die Samoa-Inseln im Pazifik läuteten die „Earth Hour“ 2012 ein. Um 20.30 Uhr Ortszeit erloschen für eine Stunde zahlreiche Lichter, anschließend wurden die Skylines neuseeländischer Städte ins Dunkel getaucht. Wenig später erloschen dann auch die Lichter an der Harbour Bridge im australischen Sydney sowie am berühmten Opernhaus der Stadt. Unter anderem werden auch die Tower Bridge in London, der Eiffelturm in Paris, der Tahrir-Platz in Kairo sowie das Empire State Building in New York in Dunkelheit gehüllt. Zudem wird weltweit mit Millionen teilnehmenden Privathaushalten gerechnet.

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