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SV Werder: Ist CSR im Fußball am besten aufgehoben?

„Das Thema CSR kann durch Sportvereine besser als durch Unternehmen geprägt werden“, erklärte Klaus-Dieter Fischer, Vereinspräsident des SV Werder Bremen. Anlass war die Vorstellung einer „CSR-Marke“. Die Firmierung des Fußballclubs als GmbH & Co KG aA sowie sein Vergehen zum Thema CSR belegen indes, dass zwischen dem Verein und einem klassischen Wirtschaftsunternehmen auf mehreren Ebenen Vergleichbarkeit herrscht.

Bremen (csr-news) – „Das Thema CSR kann durch Sportvereine besser als durch Unternehmen geprägt werden. Wir sind nah dran am wirklichen Leben derjenigen, die vom gesellschaftlichen Engagement profitieren können“, erklärte Klaus-Dieter Fischer, Vereinspräsident des SV Werder Bremen, gegenüber der Presse. Anlass war die Vorstellung der Aktion WERDER BEWEGT – LEBENSLANG als „CSR-Marke“. Die Firmierung des Fußballclubs als GmbH & Co KG aA sowie sein Vergehen zum Thema CSR belegen indes, dass zwischen dem Verein und einem klassischen Wirtschaftsunternehmen auf mehreren Ebenen Vergleichbarkeit herrscht:

Zunächst ließen die Grün-Weißen durch eine Agentur wichtige Stakeholdergruppen nach ihren Erwartungen befragen. Danach ging es um Benchmarks anderer Unternehmen, Vereine und Organisationen. Fischer weiter: „Nach der Analyse war uns völlig klar, dass die Welt von morgen Marken nach ihrer Gesamtperformance beurteilt.“ Für den SV Werder Bremen seien die Themen Gesundheit, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Umweltbewusstsein, Bewegung und Mitglieder besonders relevant. Je ein Botschafter pro Themengebiet soll Antworten des Vereins nach außen kommunizieren. Etwa eine Million Euro pro Jahr lässt sich der Verein seine CSR-Aktivitäten kosten. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA erzielte in der Saison 2010/2011 einen Umsatz von 112 Millionen Euro und einen Gewinn von über 8 Millionen Euro. Dem Präsidenten ist besonders wichtig, dass bei dem Thema CSR nicht der Marketingaspekt im Vordergrund steht. Fischer: „Soziale und ökologische Maßnahmen nur durchzuführen, um Sponsoren zu gewinnen, halte ich für falsch. Denn damit werden wir unserer Vorbildfunktion nicht gerecht. Wir wollen erreichen, dass unser Engagement als ein Ausdruck für unsere soziale und ökologische Gesamtausrichtung gesehen wird.“

WERDER BEWEGT – LEBENSLANG im Internet

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