Nachrichten Partnermeldungen

Unternehmen kommunizieren noch immer zu wenig mit ihren Stakeholdern zu Verantwortung

Verantwortungsvolles Handeln oder Corporate (Social) Responsibility in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft stellt derzeit für knapp 43 Prozent der teilnehmenden Unternehmen eine Pflichtübung dar, die noch kein selbstverständlicher Bestandteil der Managementstrategie ist, so das erste Ergebnis des neuen Online-Selbstcheck für CSR- und Kommunikationsverantwortliche.

Kritischer Selbsteinschätzung zufolge sehen Unternehmen Defizite in der Kommunikation ihrer Corporate Social Responsibility-Aktivitäten.

Verantwortungsvolles Handeln oder Corporate (Social) Responsibility in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft stellt derzeit für knapp 43 Prozent der teilnehmenden Unternehmen eine Pflichtübung dar, die noch kein selbstverständlicher Bestandteil der Managementstrategie ist, so das erste Ergebnis des neuen Online-Selbstcheck für CSR- und Kommunikationsverantwortliche.

Seit Februar 2012 steht  der Selbstcheck auf der Website www.comact.at  CSR- und Kommunikationsmanagern zur Verfügung. Er ermöglicht es Unternehmen und Organisationen unkompliziert und schnell den jeweiligen Status ihrer CSR-Kommunikation festzustellen. Der Test bewertet nur die jeweils zuletzt eingegebenen Informationen und bietet somit ein dynamisches Ergebnis. Im Bereich Statistik kann zudem ein anonymisierter Vergleich mit den Ergebnissen der anderen Teilnehmer erfolgen. Bisher wurde der Online Selbstcheck des auf Stakeholderkommunikation und CSR spezialisierten Beratungsunternehmens comact 136-mal zu Rate gezogen und gibt nun ein erstes Stimmungsbild:

Stakeholder-Beziehungen als Basis von CSR

Tatsächlich positioniert bisher lediglich ein Drittel der Unternehmen ihre CSR als Stabsstelle in der Unternehmenshierarchie. „Das ist ein klarer Hinweis, dass Verantwortungsthemen im  Management vielfach noch nicht wirklich angekommen sind“, so Catherine Cziharz, Managing Partner von comact. „Damit CSR in die DNA des gesamten Unternehmens übergehen kann, muss sie vom Management vor allem vorgelebt aber auch strategisch richtig positioniert sein“.

Vorsicht, Greenwashing

Was die aktive Stakeholder-Kommunikation – den Dialog mit Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten, der Öffentlichkeit, Behörden, NGOs und Shareholdern – angeht, binden lediglich rund 33 Prozent der Unternehmen ihre Stakeholder bereits vor der Entwicklung der CSR-Strategie mit ein, während hingegen zwei Drittel dies in der Projektphase oder überhaupt erst in der Kommunikationsphase tun. „Das zeigt, dass unternehmerische Verantwortung noch stärker im Kerngeschäft verankert werden muss und Unternehmen sich in Hinkunft intensiver mit Stakeholder-Engagement als entscheidende Basis ihrer CSR auseinandersetzen müssen“, macht Managing Partner Karin Huber deutlich. „Ohne Wissen um die Interessen und Ansprüche der Stakeholder sowie ihre strukturierte Einbindung und Information, setzen sich Unternehmen leicht dem Vorwurf des Greenwashings aus und riskieren
damit ihre Reputation.“

Internationaler CSR Standard

Mehr als 70 Prozent der Unternehmen gaben im Selbstcheck an, die Richtlinien für die Kommunikation mit Stakeholdern des Internationalen Standards zur gesellschaftlichen Verantwortung ISO 26000 (in Österreich seit kurzem zertifizierbar) nicht zu kennen.

Dialog statt One-way–Kommunikation

Knapp 66 Prozent der Unternehmen beschränken sich mit der Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts und klassischen PR-Maßnahmen nach wie vor auf Instrumente der „One-way“- Kommunikation. Die Website nutzen derzeit laut eigenen Angaben etwa 75 Prozent der Unternehmen zur Information über ihre gesellschaftliche Verantwortung. Social Media kommen zu CSR-Inhalten derzeit lediglich bei 43 Prozent zum Einsatz. „In Zeiten veränderter Informations- und Transparenzansprüche durch die Möglichkeiten des Web 2.0 sind Unternehmen gefordert, in echten Austausch mit ihren Anspruchsgruppen zu treten“, konstatiert Catherine Cziharz.

Interesse an CSR-Kommunikation steigt

Knapp 80 Prozent nutzen das strategische Potential noch nicht, das durch die Einbindung und den langfristigen Dialog mit den Stakeholdern entsteht. „Wir verzeichnen bei Unternehmen im D-A-CH Raum stark steigendes Interesse sowohl an der, den CSR-Prozess begleitenden Stakeholderkommunikation, als auch an der nach außen gerichteten Kommunikation über CSR zur Unterstützung von Transparenz und Glaubwürdigkeit“, so Karin Huber. Auch die aktuelle Stellungnahme der EU Kommission von Oktober 2011 zu verstärkter Transparenz von CSR-Leistungen von Unternehmen und Ökoleistung von Produkten gibt dem neuen Kommunikationsfeld Auftrieb.

Zum Self-Ceck

Die Einladung zur Teilnahme wurde bisher gezielt an CSR Manager sowie an die Abonnenten von csr-news – ein führender Nachrichtendienst zu gesellschaftlicher Verantwortung – verschickt. Der Online-Selbstcheck steht CSR-Verantwortlichen weiterhin online zur Verfügung. Im Bereich Statistik können die Daten der Einzelthemen eingesehen werden, um zu erfahren, wie das eigene Unternehmen im Verhältnis zu den anderen Teilnehmern abschneidet.

Mehr zu comact und zum Online-Selbstcheck auf www.comact.at

comact_responsible communication & consulting ist auf Integrierte CSR-Kommunikation ebenso wie auf Corporate Responsibility Strategien spezialisiert und kombiniert fundierte CSR-Expertise mit langjähriger Kommunikationserfahrung. Das Unternehmen entwickelt CR Konzepte und berät unterschiedlichste Projekte in den Bereichen interner und externer Stakeholder- und CSR-Kommunikation.