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Brasilien will verstärkt in Afrika investieren

Rio de Janeiro (afp) – Brasilianische Unternehmen wollen in Zukunft verstärkt auf dem afrikanischen Kontinent investieren. Das sagten Vertreter staatlicher und privater Unternehmen am Donnerstag bei einer Konferenz der brasilianischen Entwicklungsbank zu. Sie folgten einem Appell des ehemaligen brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva, der in seiner Amtszeit von 2003 bis 2010 die Beziehungen zu Afrika intensiviert hatte.

Brasilien sei die sechste Wirtschaftsmacht der Welt und ziehe seine „aktuelle Stärke“ unter anderem daraus, dass es „in mehr als drei Jahrhunderten der Sklaverei auf das Blut und den Schweiß von Millionen Afrikanern“ zählen konnte, sagte Ex-Präsident Lula. Nun müsse Brasilien dem Kontinent etwas zurückgeben.

Die Investitionsmöglichkeiten in Afrika seien „außergewöhnlich“, sagte der Präsident der brasilianischen Entwicklungsbank, Luciano Coutinho. Bei den Investitionen solle es nicht nur um Rohstoffe gehen, sondern auch um Landwirtschaft, Energie, Verkehr, neue Technologien und Banken. Die Entwicklungsbank werde die notwendigen Finanzmittel bereitstellen.

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