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Verbraucherschützer kritisieren GEPA: fair+ statt Fairtrade

Berlin (csr-news) – Die GEPA verwendet künftig auf einigen Produkten das Logo „fair+“ und zeigt dort das Fairtrade-Siegel nicht mehr (CSR NEWS berichtete). Das kritisiert der Bundesverband Verbraucher Initiative: „Die hohe Bekanntheit dieses Siegels kommt dem Informationsbedürfnis der Verbraucher entgegen“, so Bundesgeschäftsführer Georg Abel in einer Stellungnahme. In einer repräsentativen Studie der Verbraucher Initiative aus dem vergangenen Jahr hätten über 50 Prozent der Befragten angegeben, in Zukunft stärker auf das Fairtrade-Siegel achten zu wollen. Mit einem Umsatzanteil im Lebensmittelbereich von noch unter einem Prozent sei der Faire Handel ein Nischenmarkt, dessen positive Entwicklung gestärkt werden müsse. Abel weiter: „Eine Diskussion Siegel- versus Markenstrategie verwirrt dagegen nur die Konsumenten, bindet unnötig unternehmerische Ressourcen und schadet eher dem gemeinsamen Ziel einer Ausweitung des Fairen Handels.“

Kommentar

  • Leider macht der „Bundesverband Verbraucher Initiative“ anscheinend anscheinend keinen Unterschied zwischen dem Gütesiegel und dem Fairen Handel. Nur ein sehr geringer Teil der über den Fairen Handel vertriebenen Produkte tragen ein Gütesiegel – aus unterschiedlichsten Gründen.
    Der Faire Handel weitet sich auch ohne das Gütesiegel aus, darum braucht sich der „Bundesverband Verbraucher Initiative“ keine Sorgen machen 😉

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