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10 Jahre Krombacher Regenwald-Kampagne

Krombach (csr-news) – Deutschlands bekannteste Cause Related Marketing-Kampagne startete vor 10 Jahren: 2002 kreierte die Krombacher Brauerei gemeinsam mit dem WWF Deutschland ein Projekt zum Schutz des Regenwaldes in Zentralafrika – und zur Steigerung des eigenen Umsatzes. Die einfache Formel „1 Kasten = 1 qm“ gilt als ein Erfolgsfaktor der Kampagne und wurde aufgrund ihrer fehlenden Überprüfbarkeit häufig kritisiert. Unbekannt ist ferner das Verhältnis zwischen dem finanziellen Ertrag für das gemeinnützige Projekt und den Werbekosten der Kampagne, für die u.a. Günther Jauch zum Einsatz kam. „Die mittlerweile durch das Krombacher Regenwald-Projekt geschützte Fläche beläuft sich auf ca. 9.700 Hektar“ und sei damit größer als viele deutsche Nationalsparks, teilt das Unternehmen in einer Presseerklärung zum 10-jährigen Jubiläum der Kampagne mit, für die sich unter Kritikern der Terminus „Saufen für den Regenwald“ etabliert hat. Zur langfristigen Absicherung des Projektes gründeten Krombacher und der WWF 2003 die Regenwald Stiftung. Gelder aus der CRM-Kampagne fließen in das Stiftungskapital ein, das derzeit knapp vier Millionen Euro beträgt und aus dem beispielsweise Ausrüstungsgegenstände für die Ranger im zentralafrikanischen Dzanga Sangha Nationalpark finanziert werden. Im vergangenen Jahr stellte sich die Krombacher Brauerei mit der erstmaligen Veröffentlichung eines Nachhaltigkeitsberichts ihrer gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung.

CSR NEWS berichtete zum Nachhaltigkeitsbericht der Krombacher Brauerei.

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