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Deka-Bank berichtet zur Unternehmensverantwortung

In Zeiten stürmischer Finanzmärkte gelten die Sparkassen als die sicheren Orte, bekannt aus der Nachbarschaft und ausgestattet mit dem Image eines mittelständischen Betriebes. Dabei gehört ihr Verbund, mit rund 768 Milliarden Euro Kundeneinlagen zu den Großen im deutschen Finanzgeschäft. Die zur Gruppe gehörende Deka-Bank hat ihren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Frankfurt (csr-news) > In Zeiten stürmischer Finanzmärkte gelten die Sparkassen als die sicheren Orte, bekannt aus der Nachbarschaft und ausgestattet mit dem Image eines mittelständischen Betriebes. Dabei gehört ihr Verbund, mit rund 768 Milliarden Euro Kundeneinlagen zu den Großen im deutschen Finanzgeschäft. Die zur Gruppe gehörende Deka-Bank hat ihren aktuellen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht.

Zum wiederholten Mal wurden die Sparkassen in der Verbraucherstudie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2012“ zu den vertrauenswürdigsten Marken Deutschlands gewählt. Da stören Negativmeldungen wie die zu Nahrungsmittelspekulationen. Im Zuge der Foodwatch-Studie aus dem vergangenen Jahr geriet auch die Fondsgesellschaft der Sparkassen-Gruppe ins Visier. Inzwischen hat die Deka-Bank in einem Brief an Foodwatch angekündigt, bis Ende des Jahres aus dem Geschäft mit Nahrungsmittelspekulationen auszusteigen. „Zwar sei bislang kein Zusammenhang erkennbar, er könne jedoch nicht ausgeschlossen werden“, heißt es in der Begründung. Lieber auf Nummer sicher lautet die Devise, denn die Bank will ihr Geschäft mit nachhaltigen Anlagen weiter ausbauen. Erst im Februar dieses Jahres wurde die neue Produktreihe „Deka-Nachhaltigkeit“ auf den Markt gebracht. Angeboten werden Aktien-, Renten- und gemischte Fonds, die im Sinne des Best-in-Class Ansatzes, den festgelegten Nachhaltigkeitskriterien entsprechen. „Auf eine angemessene Rendite will und muss dabei niemand verzichten, denn nachhaltiges Wirtschaften und Rendite sind kein Widerspruch“, so Dirk Degenhardt, Leiter Produktmanagement der DekaBank.

Auch im Kreditgeschäft will die Deka-Bank mit Nachhaltigkeit punkten, beispielsweise durch verstärktes Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien. Neben Solarparks und Onshore Windparks ist die Deka-Bank mit dem Nordsee-Windpark „Global Tech I“ erstmals auch Co-Finanzier einer Offshore-Anlage heißt es im Nachhaltigkeitsbericht. Auch im Verbund der Sparkassen werden derartige Konzepte gemeinsam mit den kommunalen Stadtwerken realisiert. Bislang gibt es deutschlandweit rund 40 Projekte und es soll weiter gehen. Erst im März haben der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) die Kooperation ‚Gemeinsam für die kommunale Energiewende‘ gestartet. „Wenn wir die Energiewende bis 2022 schaffen wollen, müssen Wirtschaft, Gesellschaft und Politik an einem Strang ziehen,“ sagte Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Vorstandsmitglied der DSGV bei der Vorstellung. Um die Bedeutung zu unterstreichen, die die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt für das unternehmerische Handeln hat, wurden von der Deka-Bank im März 2011 die Equator Principles unterzeichnet. „Als zentraler Asset Manager der Sparkassen Finanzgruppe sind wir davon überzeugt, dass die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards einen Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg darstellt“, sagt Thomas Christian Schulz, Leiter Credits, dazu.

Der Nachhaltigkeitsbericht 2011 ist ein Auszug aus dem aktuellen Geschäftsbericht. Die Berichterstattung orientiert sich an den vier Säulen der Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu gehört ein nachhaltiger Bankbetrieb, nachhaltiges Personalmanagement, nachhaltige Bankprodukte sowie gesellschaftliches Engagement. Nachhaltigkeit gehört zum „genetischen Code“ der Sparkassen heißt es im Bericht. Um dies zu unterstreichen, traten Deka-Bank und Girozentrale im letzten Jahr auch dem Global Compact bei und veröffentlichten einen Ethikkodex.

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