Nachrichten

Katholische Einrichtungen brauchen CSR-Programme

Köln (csr-news) Auch gemeinnützige katholische Einrichtungen brauchen CSR-Programme. So sehen es zumindest die für ihren Einsatz in der Notfallvorsorge und der Sozialarbeit bekannten Malteser. „Nur weil wir als katholischer Dienstleister in den Bereichen der Jugendhilfe und Migration Gutes tun, bedeutet das noch nicht, dass wir automatisch auch in anderen Bereichen der Unternehmensführung gut sind“, so Patrick Hofmacher, Geschäftsführungsmitglied der Malteser Werke gemeinnützige GmbH, gestern in einem Pressestatement. Darin gab die kirchliche Organisation die Arbeit an einem eigenen CSR-Programm bekannt. Hofmacher: „Wir müssen zum Beispiel unsere Personalentwicklung und die Vereinbarkeit von Leben und Beruf unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstärkt in den Blick nehmen, wenn wir uns als attraktiver Arbeitgeber positionieren wollen. Nachholbedarf haben wir ganz sicher auch in der Sensibilisierung für einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen der Schöpfung.“

Das gemeinnützige Unternehmen will deshalb mit einer Bestandsaufnahme zu CSR-relevanten Themen in seinen 38 Einrichtungen beginnen und dabei insbesondere die 700 Mitarbeiter einbeziehen. Ein Nachhaltigkeitsbericht soll spätestens im Juni 2013 vorgelegt werden. Unterstützt werden die Malteser vom CSR-Kompetenzzentrum der Caritas in Deutschland. Wie dessen Geschäftsführer, Karl-Hans Kern, mitteilte, seien die Malteser die Malteser mit dieser gezielten CSR-Bestandsaufnahme „die ersten im sozialen Bereich“.