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Zukunftsweisende Forschungsprojekte zu Nachhaltigkeits-Kommunikation und Mobile Payment

Zwei Forschungsvorhaben zum weltweiten Mobile Payment und zur Kommunikation von Nachhaltigkeitsmerkmalen sind die diesjährigen Förderprojekte des Research Pools. Der Research Pool der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland hat zum Ziel, ausgewählte wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit hohem Praxisbezug zu fördern.

Köln (csr-service) – Zwei Forschungsvorhaben zum weltweiten Mobile Payment und zur Kommunikation von Nachhaltigkeitsmerkmalen sind die diesjährigen Förderprojekte des Research Pools. Der Research Pool der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland hat zum Ziel, ausgewählte wissenschaftliche Forschungsvorhaben mit hohem Praxisbezug zu fördern.

Das Forschungsvorhaben des ConCardis Stiftungslehrstuhls für Konsumen-tenverhalten an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat sich zum Ziel gesetzt, einen Überblick über weltweit eingesetzte Mobile-Payment-Ansätze zu verschaffen. Auf dieser Basis sollen dann die Auswirkungen und das Adaptionspotenzial für die deutsche Konsumgüterwirtschaft eingeschätzt werden. „Wir wollen herausfinden, welche Faktoren darüber entscheiden, ob Mobile-Payment-Ansätze am Ende Erfolg versprechend sind“, erläutert Prof. Dr. Tomas Falk das Vorhaben. Dazu würden Experteninterviews, Befragungen von Entscheidern im Handel sowie Laborexperimente mit Konsumenten eingesetzt.

Das zweite Projekt der HHL – Leipzig Graduate School of Management wird sich mit der Hotspot-basierten Kommunikation zum Konsumenten auseinan-dersetzen. Bei diesem Projekt steht im Fokus, wie Nachhaltigkeitsmerkmale von Konsumgütern und deren Relevanz durch die Unternehmen kommuni-ziert werden sollten. „Der Kauf nachhaltigkeitsorientierter Produkte erfor-dert eine Kommunikation, die sich auf sogenannte Hotspots konzentriert. Nur wer diese kennt, kann die Kaufkraft in Richtung Nachhaltigkeit lenken“, so Prof. Dr. Manfred Kirchgeorg über die Hintergründe. Würden alle ökologi-schen, ökonomischen und sozialen Aspekte über den gesamten Lebenszyklus eines Produkts betrachtet, könne daraus ein vollständiges Nachhaltigkeits-profil erstellt werden. Die wirklich relevanten Nachhaltigkeitsaspekte werden als Hotspots bezeichnet. „Wir wollen am Ende eine Empfehlung für Unternehmen geben, wie groß die Informationstiefe in Abhängigkeit vom Kommunikationskanal sein darf.“

Ausgewählt wurden die beiden Forschungsprojekte durch den Beirat der Akademischen Partnerschaft, der sich aus Vertretern der Wissenschaft und der Konsumgüterwirtschaft zusammensetzt. Die Forschungsvorhaben des Research Pools werden durch GS1 Germany mit 30.000 Euro gefördert. Die Ergebnisse werden im Rahmen der Akademischen Partnerschaft publiziert. Informationen über aktuelle Entwicklungen und weiterführende Informatio-nen erhalten alle Interessierten über die XING-Gruppe „Akademische Partnerschaft ECR Deutschland“. Sie dient als zentrale Kommunikationsplattform der Initiative.

GS1 Germany und das Institut für Handelsforschung haben die Akademische Partnerschaft ECR Deutschland im Jahr 2002 ins Leben gerufen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die unternehmensübergreifenden Strategien, Methoden und Instrumente von ECR (Efficient Consumer Response) noch stärker in der Wissenschaft und Lehre zu verankern sowie neue Erkenntnisse schnell in die Praxis einfließen zu lassen. Dem heutigen Netzwerk gehören Lehrstühle und Institute von Fachhochschulen und Universitäten sowie namhafte Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen an. Im intensiven Dialog zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gewinnen beide Seiten neue Einsichten und entwickeln gemeinsam innovative Lösungsansätze für mehr Effizienz und Kundenorientierung. Hierbei legt die Akademische Partnerschaft insbesondere Wert darauf, aktuelle Entwicklungen aufzugreifen und in Dialog und Forschung zu vertiefen.

Weitere Informationen im Internet:
www.akademische-partnerschaft.org.