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KiK fördert Biodiversität am Standort der Europazentrale im westfälischen Bönen

Bönen (csr-service) – In Zusammenarbeit mit der Karl Kaus Stiftung, lokalen Baumschulen und Gärtnereibetrieben hat die KiK Textilien und Non-Food GmbH im Jahr 2011 ein Konzept zur ökologischen Aufwertung des Standortes der Europazentrale im westfälischen Bönen erarbeitet, welches durch eine naturnahe Umgestaltung die deutliche Steigerung der Artenvielfalt zum Ziel hat.

In diesem Kontext hat der Textildiscounter in einem ersten Schritt 10 Module mit je einer eigenständigen biologi­schen Wirksamkeit erarbeitet und umgesetzt: Auf einer Fläche von insgesamt 1.500 Quadratmetern rund um die Europazentrale und dem Einsatz von 15 Mitarbeitern wurden geeignete Flächen umgestaltet und naturnah rückgebaut, um neue Lebens­räume für kleine Säugetiere, Insekten und Vögel zu schaffen.

 Die einzelnen Module sind im Folgenden kurz skizziert:

  1. Anbau von Vogelnisthilfen, Fledermaus- und Insektenquartieren: Vielfältige Vogelarten wurden bereits am Standort gesichtet, so beispielsweise Mauersegler, Hausrotschwänze, Haussperlinge, Wander- oder Turmfalken. Darüber hinaus wurde ein Bienenstock angelegt, der ca. 40.000 Honigbienen beheimatet:„Für uns ist es nicht immer einfach, einen geeigneten Standort für die Ansiedlung von Bienenschwärmen auszumachen. Umso mehr hat es uns gefreut, dass KiK eine Wiese in Bönen für unsere Honigbienen zur Verfügung gestellt hat. Denn das ist nicht nur ein toller Beitrag für die Umwelt, sondern wird bestimmt auch von vielen Honigliebhabern unter den Mitarbeitern begrüßt. Insofern freuen wir uns gemeinsam mit dem Textildiscounter auf die erste Honigernte und die weitere Entwicklung der ca. 15.000 Standortneulinge.“, so Wilfried Schütte, Imker des Kreisimkervereins Unna-Hamm.
  2. Grünflächenaufwertung – beispielsweise in Form der Anpflanzung einer Wildblumenwiese zur Förderung von Tagfaltern, Wildbienen und Wespen, Heuschrecken, Käfern und Kleinvögeln.
  3. Pflanzung von Hecken, Gehölzgruppen und Einzelsträuchern – zur Förderung von Kleinsäugern, Vögeln und Tagfaltern (bis zu 125 Arten).
  4. Pflanzung solitärer Obstbäume und Streuobstwiesen – zur Förderung von Insekten und Vögeln, wie beispielsweise Drosseln.
  5. Einbringung von Totholz und Reisighaufen – zur Förderung von Vögeln  Insekten und Kleinsäugern sowie Fledermäusen.
  6. Anlage von Trockenstandorten – zur Förderung von Wildbienen und Wespen, Käfern, Heuschrecken , Reptilien und Vögeln.
  7. Anlage von Trockenmauern, Steinhaufen, Solitärsteinen und Verstecken – zur Förderung von Kleinsäugern, Reptilien, Wirbellosen sowie Trockenheit liebenden Pflanzen.
  8. Anlage einer Kräuterspirale – zur Kräuternutzung in der hauseigenen Kantine sowie zur Förderung Trockenheit liebender Pflanzen, Reptilien und Wirbellosen.
  9. Anlegen eines Besucherpfades durch die Maßnahmenfläche zu Präsentationszwecken sowie als Untergrund und Saumlage für Insekten und Vögel.
  10. Ausweitung der Pflanzen und Baumbestände zum Beispiel durch Pflanzung von Lavendel, Spitzahorn, Kletterpflanzen oder die Gemeine Hainbuche.

Dieses  Grundkonzept wird die KiK Textilien und Non-Food GmbH in den nächsten Jahren sukzessive verfeinern und ausbauen. Darüber hinaus wird man die Übertragung der einzelnen Maßnahmen auf andere Unternehmensstandorte prüfen. Mit dem Ziel, die Förderung der Biodiversität weiterhin und nachhaltig in den Unternehmensalltag zu integrieren und der Wichtigkeit dieses Themas als Global Player gerecht zu werden.