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Altmaier: Rio+20 mit stabilem Basiskonsens

Rio de Janeiro (csr-news) – Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) sieht beim UN-Umweltgipfel Rio+20 einen „nicht sehr großen, aber stabilen Basiskonsens“. Weiter sagte Altmaier gestern am Rande der Tagung in einem PHOENIX-Interview: „Es wäre verheerend gewesen, wenn die Konferenz ohne jedes Ergebnis gescheitert wäre.“ Altmeier forderte, der Umweltschutz müsse mehr Bedeutung im Rahmen der Vereinten Nationen bekommen. Auf der Konferenz in Rio sei bereits eine qualitative Aufwertung des Umwelt-Programms erreicht worden. „Es ist jetzt an der Zeit, das UN-Umweltprogramm zu einer richtigen Sonderorganisation aufzuwerten“, sagte Altmaier. Das werde ein harter Kampf. Zugleich will der deutsche Umweltminister gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen „den Schutz der Meere auf hoher See stärker auf die Tagesordnung zu setzen“.

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