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Der SV Werder Bremen bewegt das Stadtbild

Der SV Werder Bremen zählt zu den Bundesliga-Vereinen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung als Akteur im Profifußball strategisch verankern und zu einem Teil ihres Images machen. Derzeit zieren Werbeplakate mit der Internetadresse www.werder-bewegt.de das Bremer Stadtgebiet. Studierende der Universität Bremen haben deren Motiv entworfen, die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH stellte dafür Werbeflächen zur Verfügung.

Bremen (csr-news) – Der SV Werder Bremen zählt zu den Bundesliga-Vereinen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung als Akteur im Profifußball strategisch verankern und zu einem Teil ihres Images machen. Derzeit zieren Werbeplakate mit der Internetadresse www.werder-bewegt.de das Bremer Stadtgebiet. Studierende der Universität Bremen haben deren Motiv entworfen, die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH stellte dafür Werbeflächen zur Verfügung. Dazu erklärte die CSR-Direktorin des Fußballclubs, Anne-Katrin Laufmann, gegenüber der Presse: „Es ist für uns wichtig, dass sowohl die Bevölkerung als auch Vereine, Institutionen und Unternehmen durch die Plakate erfahren, dass wir uns über den Fußball hinaus sozial engagieren“.

Im April hatte SV Werder Bremen Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer die Aktion WERDER BEWEGT – LEBENSLANG als CSR-Marke vorgestellt. Der Fußballclubs, der sowohl als eingetragener Verein wie auch als GmbH & Co KG aA firmiert, hatte wichtige Stakeholdergruppen nach ihren Erwartungen befragen, sich an Benchmarks anderer Organisationen gemessen und dann seine CSR-Themen festgelegt: Gesundheit, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Umweltbewusstsein und Bewegung. Etwa eine Million Euro pro Jahr lässt sich der Verein seine CSR-Aktivitäten kosten. Die SV Werder Bremen GmbH & Co KG aA erzielte in der Saison 2010/2011 einen Umsatz von 112 Millionen Euro und einen Gewinn von über 8 Millionen Euro. Dem Präsidenten ist besonders wichtig, dass bei dem Thema CSR nicht der Marketingaspekt im Vordergrund steht. Fischer bei der Vorstellung von WERDER BEWEGT: „Soziale und ökologische Maßnahmen nur durchzuführen, um Sponsoren zu gewinnen, halte ich für falsch. Denn damit werden wir unserer Vorbildfunktion nicht gerecht. Wir wollen erreichen, dass unser Engagement als ein Ausdruck für unsere soziale und ökologische Gesamtausrichtung gesehen wird.“

Foto: Vereinspräsident Klaus-Dieter Fischer mit dem Plakat

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