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MetallRente zeigt Verantwortung

Im Juni hat das Versorgungswerk MetallRente, eine gemeinsame Einrichtung der Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall, die Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investment der Vereinten Nationen (UN-PRI) unterzeichnet. Das Versorgungswerk verwaltet rund 450.000 Verträge der betrieblichen Altersvorsorge mit einem Beitragsbestand von mehr als 2,5 Milliarden Euro.

Berlin (csr-news) >  Im Juni hat das Versorgungswerk MetallRente, eine gemeinsame Einrichtung der Sozialpartner Gesamtmetall und IG Metall, die Prinzipien für verantwortungsbewusstes Investment der Vereinten Nationen (UN-PRI) unterzeichnet. Das Versorgungswerk verwaltet rund 450.000 Verträge der betrieblichen Altersvorsorge mit einem Beitragsbestand von mehr als 2,5 Milliarden Euro.

„Die Gründer des Versorgungswerks MetallRente wollten, dass MetallRente sich als Partner jedes einzelnen Kunden, aber auch als Partner der Gesellschaft bewährt und profiliert. So ist folgerichtig bereits in unseren Gründungsdokumenten der Grundgedanke einer Kapitalanlage verankert, die ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und ethische Belange verbindet. Die Verpflichtung zu den UN-PRI ist somit ein logischer und sinnvoller Schritt“, so Geschäftsführer Heribert Karch zum Beitritt. 2001 gründeten die Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie das gemeinsame Versorgungswerk, dem sich inzwischen auch Unternehmen aus der Stahlindustrie sowie den Branchen Textil, Holz und Kunststoff angeschlossen haben. Von Beginn an wurden bei der Kapitalanlage ESG-Kriterien berücksichtigt. Karch: „Durch die Berücksichtigung von ESG-Kriterien in unseren Investment-Entscheidungen kann das Verlustrisiko aus nicht finanziellen Faktoren reduziert werden. Dieses frühzeitige Erkennen hilft, Extremrisiken zu vermeiden“. Anfangs wurde der eher passive Nachhaltigkeitsansatz des negativen Screenings angewendet. Danach fand ein Wechsel zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz statt. Bei der Auswahl der Titel konzentrierte sich die MetallRente auf den Dow Jones Sustainability Index, lässt in Einzelfällen aber auch andere Titel zu. „Wir sind uns sicher: Anlage-Konzepte, die Prinzipien verantwortlichen Investierens folgen, werden enorm an Bedeutung gewinnen. Wir sehen die Chance, unseren Teil dazu beizutragen, dass sich ESG auch im Bereich der betrieblichen Altersversorgung etabliert“, so Karcher.

Die Principles for Responsible Investment (PRI) sind eine Finanzinitiative der UN, die mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren zu entwickeln. Der Initiative sind seit ihrem Start in 2005 mehr als 1.000 institutionelle Investoren beigetreten, die Ende 2011 über 30 Billionen USD an Anlagevolumen verwalteten. In Deutschland gehören neben MetallRente z.B. die Allianz SE, die KfW, die BayernInvest, die Union Asset Management, die Bayerische Versorgungskammer, die LBBW und die Münchner Rückversicherung zu den Unterzeichnern.

Studie zum Thema: Ende 2011 hat Eurosif die erste europaweite Studie zur Anwendung von Nachhaltigkeitskriterien bei betrieblicher Altersvorsorge veröffentlicht.

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