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Balisto fördert nachhaltigen Kakaoanbau

Fast 90 Prozent der jährlichen Kakaoernte wird von kleinbäuerlichen Betrieben bestritten, zu einem großen Teil unter schwierigen Bedingungen und mit unsicheren Einnahmen. Balisto will die Bedingungen verbessern und hat dafür ein Schulungsprogramm für Kakaobauern aus Ghana gestartet. Insgesamt sollen 50.000 Euro für das in Kooperation mit der Non-Profit-Organisation Conservation Alliance durchgeführte Projekt, gesammelt werden.

Viersen (csr-news) > Fast 90 Prozent der jährlichen Kakaoernte wird von kleinbäuerlichen Betrieben bestritten, zu einem großen Teil unter schwierigen Bedingungen und mit unsicheren Einnahmen. Balisto will die Bedingungen verbessern und hat dafür ein Schulungsprogramm für Kakaobauern aus Ghana gestartet. Insgesamt sollen 50.000 Euro für das in Kooperation mit der Non-Profit-Organisation Conservation Alliance durchgeführte Projekt, gesammelt werden.

Erst im letzten Jahr ist Balisto, ein Schokoriegel aus dem Hause Mars, vorgeprescht und produziert den Riegel nur noch aus nachhaltig angebautem Kakao. Zertifiziert wird die Schokolade von dem internationalen Label der Non-Profit-Organisation UTZ Certfified. Um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen, startete das Unternehmen eine PR-Kampagne (wir berichteten) und ließ einen Studenten den kompletten Weg der Kakaoproduktion bereisen. Im Internet berichtete dieser über seine Erfahrungen vor Ort in Ghana. Ghana ist zu einem der größten Kakaoproduzenten weltweit aufgestiegen, doch die Ernte der Kakaobohnen bedeutet für die Bauern harte Arbeit. BALISTO schult daher nun Kakaobauern vor Ort, die eine Fläche von insgesamt 23 Millionen Quadratmetern bewirtschaften – das entspricht der Größe von über 3.000 Fußballfeldern. Mit dem Programm sollen die Bauern in die Lage versetzt werden, effektiveren und nachhaltigeren Kakaoanbau zu betreiben und damit sowohl ihre eigene Lebenssituation verbessern, als auch den Bedarf an nachhaltigem Kakao decken. „In den Schulungen erlernen die Kakaobauern umweltschonende Anbaumethoden, mit denen sie ihre Erträge steigern können. Damit können Sie gleichzeitig die Umwelt schonen und die Produktivität erhöhen, um die Lebensbedingungen für sich und ihre Familien langfristig verbessern“, erklärt Yaw Osei-Owusu, Country Director of Conservation Alliance.

Denn, der Bedarf an nachhaltig angebautem Kakao wird weiter zunehmen. Alleine Mars hat angekündigt, bis 2020 alle Produkte ausschließlich aus Kakao aus nachhaltigem Anbau zu produzieren. 2011 bezog Mars 10 Prozent des gesamten Kakaobedarfs aus zertifizierten, nachhaltigen Quellen. 2012 wird das ursprünglich angestrebte Ziel von 20 Prozent sogar überschritten werden und Mars damit zum weltweit größten Abnehmer von zertifiziertem Kakao. In diesem Jahr plant das Unternehmen, circa 90.000 Tonnen zertifizierten Kakao zu beziehen. „Unser Ziel ist es, eine verantwortungsvolle Kakaoproduktion zu gewährleisten und die zukünftige Kakaoversorgung zu sichern – und zwar im Einklang mit Mensch und Natur. Dabei sind wir davon überzeugt, dass die langfristige Versorgung mit Qualitätskakao mit der Verbesserung der Erträge, der Einkommen und der Lebensqualität der Kakaobauern beginnt“, sagt Thomas Bittinger, Geschäftsführer Mars Chocolate Deutschland.

 

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