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Work-Life-Balance: Von Kinderbetreuung bis Lebenslagen-Coaching und Schuldnerberatung

Anfang der 1990er Jahre entstand der pme Familienservice als ein Anbieter von Kinderbetreuung für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Inzwischen rückt das Lebenslagen-Coaching in den Mittelpunkt der Dienstleistungen, denn die Work-Life-Balance wird zu einem immer wichtigeren Thema für Unternehmen.

Berlin (csr-news) – Anfang der 1990er Jahre entstand der pme Familienservice als ein Anbieter von Kinderbetreuung für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Inzwischen rückt das Lebenslagen-Coaching in den Mittelpunkt der Dienstleistungen, denn die Work-Life-Balance wird zu einem immer wichtigeren Thema für Unternehmen.

Ein Grund dafür ist der Fachkräftemangel und der „War for Talents“: Großen Unternehmen falle es zunehmend schwer, die besten Absolventen eines Jahrgangs für sich zu gewinnen, und der Mittelstand müsse sich im Wettbewerb mit den Konzernen als attraktiver Arbeitgeber positionieren, sagte pme-Geschäftsführerin Alexa Ahmad. „Ein gutes Gehalt und ein schicker Dienstwagen sind zu wenig.“ Einer wachsenden Zahl junger Menschen sei der Beruf zwar wichtig, aber nicht das wichtigste im Leben.

Dem Wunsch nach einer selbstbestimmten Gestaltung des Privatlebens stehe auf der anderen Seite eine steigende Leistungsanforderung durch Unternehmen gegenüber. Dieser Situation könne ein Arbeitgeber nicht durch pauschale Konzepte, sondern nur durch eine individuelle Förderung seiner Mitarbeiter gerecht werden, so Alexa Ahmad. Eine solche will der pme Familienservice mit seinem Beratungs- und Vermittlungsangebot ermöglichen.

Dazu gehört eine 24-Stunden-Hotline zur Unterstützung bei akuten Problemen. pme betreibt in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien 45 Krippen und Kindergärten, 26 Back-up Center, sechs Familienkrippen sowie vier Horte. Der Familienservice wird zunehmend in Bereichen tätig, aus denen sich der Staat Schritt für Schritt zurückzieht. Ein Beispiel ist die Schuldnerberatung, für die den Kommunen das Geld ausgeht. Die verbliebenen Beratungsstellen führen lange Wartelisten.

Ziel von pme ist es, dass Mitarbeiter „gesund und mit dem Kopf bei der Arbeit“ sind, so Alexa Ahmad. Eine Überschuldung entstehe beispielsweise durch familiäre Trennung und führe bei den Betroffenen zu psychischen Problemen, Schlafstörungen, übermäßigem Essen und Doppeljobs. Alexa Ahmad: „Verschuldung macht dick und krank.“ Zudem hätten manche Unternehmen Bedenken, Mitarbeiter in einer solchen Lebenslage in sicherheitsrelevanten Bereichen einzusetzen.

Das entsprechende pme-Angebot nennt sich Einkommens- und Budgetberatung und soll möglichst in Anspruch genommen werden, bevor Mitarbeiter ihre Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Die pme-Berater begleiten sowohl bei der außergerichtlichen Schuldenregulierung als auch bei einem Privatinsolvenzverfahren.

Das Angebot des Familienservice nehmen nicht nur große Unternehmen in Anspruch. Alexa Ahmad: „Mein kleinster Kunde hat drei Mitarbeiter.“ So gehörten beispielsweise einige Apotheken zum Kundenkreis.

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