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CSR today – Texte und Links zu den Audio-News

Tagesaktuelles zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung bieten wir Ihnen im MP3-Format. In diesem Beitrag finden Sie hier Texte und weiterführende Links.

Tagesaktuelles zur gesellschaftlichen Unternehmensverantwortung bieten wir Ihnen im MP3-Format. Zu diesem Beitrag finden Sie hier Texte und weiterführende Links:

Nachhaltigen Tourismus in Tunesien fördern

Berlin (csr-news) – Gemeinsam mit Reiseveranstaltern will die Bundesregierung einen sozial nachhaltigen Tourismus in Tunesien fördern und dabei die Gleichstellung der Geschlechter in dem nordafrikanischen Land voranbringen. Mit der Ausbildung in Tourismusberufen sollen die besonders von Arbeitslosigkeit betroffenen tunesischen Frauen eine berufliche Perspektive erhalten, heißt es in einer Mitteilung der Bundesregierung. Gefördert werden die Weiterbildung des Managements größerer Hotels, die Aus- und Fortbildung weiblicher Hotelangestellter sowie das tunesische Kunsthandwerk. Für das auf fünf Jahre angelegte Projekt sind Kosten in Höhe von einer Million Euro veranschlagt, die zur Hälfte von Reiseveranstaltern und zur Hälfte vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung aufgebracht werden.

AFP-Stiftung erweitert ihr Tätigkeitsfeld

Paris (csr-news) – Die AFP-Stiftung erweitert ihr Tätigkeitsfeld. Ziel der im Jahr 2007 gegründeten Stiftung der gleichnamigen Nachrichtenagentur ist die Förderung der Meinungsfreiheit mittels der weltweiten Ausbildung von Journalisten. Bisher nahmen 1.300 Reporter und Fotografen an den Kursen der Stiftung teil, die vorwiegend in Afrika, dem Nahen Osten und auf dem Balkan stattfanden. Nach einer Satzungsänderung kann die Stiftung nun auch in ihrem Mutterland Frankreich tätig werden. Hier sind Aktivitäten zugunsten der Chancengleichheit, der Reintegration von Haftentlassenen und der Unterstützung von Behinderten geplant.

ILO beklagt Diskriminierung HIV-Infizierter am Arbeitsplatz

Washington (csr-news) – Auf die Bedeutung von HIV-Präventionsprogrammen und Anti-Diskriminierung am Arbeitsplatz hat die Internationale Arbeitsorganisation ILO hingewiesen. Über 30 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Altern leben mit dem HIV-Virus, teilte die ILO während der Welt-AIDS-Konferenz vom 21. bis 27. Juli in Washington mit. Nach den Ergebnissen eines von der Arbeitsorganisation geförderten „Stigma-Index“ verloren in Nigeria 45 Prozent der HIV-infizierten Arbeitnehmer innerhalb von zwölf Monaten ihren Job. In Malaysia hätten 54 Prozent der Betroffenen von Diskriminierungen am Arbeitsplatz berichtet. Die ILO will öffentliche und zivilgesellschaftliche Akteure in Public Private Partnerships zusammenbringen. Über 3.000 Unternehmen weltweit sind bereits zur HIV-Prävention und zum Schutz Betroffener in solchen Partnerschaften mit der internationalen Arbeitsorganisation verbunden.

Arbeitnehmer psychisch gesund erhalten

Berlin (csr-news) – Psychische Störungen waren im Jahr 2010 die Ursache für 53 Millionen Fehltage deutscher Arbeitnehmer. Seit 2001 hat sich die Zahl der durch psychische Störungen verursachten Krankheitstage fast verdoppelt. Nach Mitteilung der Bundesregierung sind sie damit die vierthäufigste Krankheitsgruppe und mit 38 Prozent die häufigste Ursache für Frühverrentungen. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen und will damit kleineren und mittelständischen Unternehmen praxisnahe Lösungen für die Vorbeugung im betrieblichen Alltag vorstellen. Auf der Website der Initiative kann ein Sammelordner heruntergeladen werden, der zu Stichworten wie Burnout, Arbeitsverdichtung oder Work-Life-Balance 200 konkrete Tipps enthält.

Preis „Arbeitsplätze für jedes Alter“

Brüssel (csr-news) – Die Europäische Kommission und der Unternehmensverband CSR Europe haben einen Wettbewerb mit dem Titel „Arbeitsplätze für jedes Alter“ ausgeschrieben. Honoriert werden soll dabei die erfolgreiche Förderung besserer Arbeitsbedingungen für ältere Arbeitnehmer. Bis zum 1. September können sich Arbeitgeber, Gewerkschaften und gemeinnützige Organisationen um den Preis bewerben. Für die drei ersten Plätze ist ein Preisgeld von insgesamt 3.500 Euro ausgeschrieben. Der Wettbewerb bildet eine Initiative des Europäischen Jahres für Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012.

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