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Deutlich mehr Menschen arbeiten unbefristet und sozialversichert

Wiesbaden (afp) – Deutlich mehr Menschen als zuvor haben im vergangenen Jahr in einem unbefristeten und voll sozialversicherungspflichtigen Job gearbeitet. Die Zahl der sogenannten Normalarbeitsverhältnisse stieg um 610.000 auf 23,67 Millionen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Damit handelte es sich beim Großteil der neu geschaffenen Stellen um klassische, normale Arbeitsverhältnisse: Insgesamt stieg die Zahl der Erwerbstätigen um 790.000.

Als Normalarbeitnehmer zählen Angestellte und Arbeiter mit einer unbefristeten und voll sozialversicherungspflichtigen Stelle. Leiharbeiter zählen nicht dazu, Bedingung ist zudem eine Vollzeitstelle – ab 21 Stunden pro Woche. Ebenfalls nicht mitgezählt werden Menschen, die sich in der Ausbildung befinden, eine Schule besuchen, studieren oder älter 64 Jahre sind.

Die Zahl der sogenannten atypisch Beschäftigten, also zum Beispiel Minijobber und Leiharbeiter, stieg im vergangenen Jahr ebenfalls leicht. Mit einem Plus von 80.000 fiel der Anstieg aber deutlich schwächer aus als in den vergangenen Jahren. Trotzdem erreichte die Zahl der atypisch Beschäftigten mit 7,92 Millionen Menschen einen neuen Höchststand.

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