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Initiative Nachhaltiges Waschen und Reinigen jetzt mit Kärcher

Reinigungsgeräte- und Reinigungsmittelhersteller Kärcher ist der „Initiative Nachhaltiges Waschen und Reinigen“. Sie wurde im Jahr 2005 vom Verband der europäischen Waschmittelindustrie A.I.S.E. gestartet und soll das nachhaltige Wirtschaften in den Unternehmen der Branche kontinuierlich zu verbessern helfen.

Winnenden (csr-news) – Der Reinigungsgeräte- und Reinigungsmittelhersteller Kärcher ist der „Initiative Nachhaltiges Waschen und Reinigen“. Sie wurde im Jahr 2005 vom Verband der europäischen Waschmittelindustrie A.I.S.E. gestartet und soll das nachhaltige Wirtschaften in den Unternehmen der Branche kontinuierlich zu verbessern helfen. Die teilnehmenden Unternehmen verpflichten sich zur Integration festgelegter Nachhaltigkeitsstandards in ihre Managementsysteme, erfassen Kennzahlen (KPI) zu Indikatoren wie den CO2-Emissionen und dem Wasserverbrauch während der Produktion und übermitteln diese an den Verband.

Die A.I.S.E. fasst diese Zahlen seit 2006 jährlich in einem Nachhaltigkeitsbericht zusammen. Der Bericht 2011/2012 bietet eine Übersicht zur Entwicklung der KPI seit 2005. Daraus ist zu sehen: Der Verbrauch an Wasser, Energie und der CO2-Ausstoß während der Produktion konnten deutlich reduziert werden. Die Menge der erzeugten Abfälle stieg dagegen an und zu Beginn der Aufzeichnungen gab es deutlich weniger Arbeitsunfälle als heute.

Die Implementierung der Managementsysteme müssen teilnehmende Unternehmen zur Qualitätssicherung durch unabhängige Auditoren prüfen lassen. Mit der Initiative wirbt der Branchenverband um Vertrauen beim Endkunden ebenso wie in der Politik: Dem Kunden signalisieren Siegel, dass Produkte bzw. ein Unternehmen den Standards der „Initiative Nachhaltiges Waschen und Reinigen“ entspricht. Und es ist wohl an die Adresse der Politik und deren marktregulierende Initiativen gerichtet, wenn der Branchenverband wiederholt auf die Freiwilligkeit seines Engagements verweist.

Wie ein Kärcher-Sprecher gegenüber CSR NEWS sagte, werde der Nachweis einer nachhaltigen Unternehmensführung auch im B2B-Geschäft immer wichtiger – etwa in der vom Unternehmen adressierten Zielgruppe der professionellen Gebäudereiniger. Ein weiterer wichtiger Treiber seien Ausschreibungen der öffentlichen Hand.