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Reeder der „MS Deutschland“ erwägt freiwillige Abgabe für Reisende

Hamburg (afp) – Die Reederei der „MS Deutschland“ erwägt nach dem beigelegten Flaggenstreit, eine freiwillige Abgabe einzuführen. Gäste, die auf dem nun weiter unter deutscher Flagge fahrenden ZDF-„Traumschiff“ reisen, könnten mit dem Aufschlag in Höhe von drei Prozent des Reisepreises ihre Solidarität zeigen, bestätigte eine Sprecherin der Reederei Deilmann am Sonntag einen Bericht des „Spiegel“. Ob diese Idee umgesetzt werde, sei aber noch nicht entschieden.

Die „MS Deutschland“ ist das einzige Kreuzfahrtschiff, das noch unter deutscher Flagge fährt. Die Reederei wollte das Schiff aus Kostengründen eigentlich künftig unter der Flagge Maltas fahren lassen. Nach einer emotionalen Debatte, in die sich auch Bundespräsident Joachim Gauck einschaltete, verzichtete die Reederei dann aber auf die Ausflaggung.