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Baumwollinitiativen schließen Partnerschaft

Gemeinsam den nachhaltigen Baumwoll-Anbau afrikanischer Bauern zu fördern, ist das Ziel der neuen Partnerschaft zwischen der, vom Hamburger Unternehmer Michael Otto gegründeten, Aid by Trade Foundation und der Better Cotton Initiative (BCI). Die Zusammenarbeit trage bereits erste Früchte teilte die Aid by Trade Foundation mit.

Hamburg (csr-news) > Gemeinsam den nachhaltigen Baumwoll-Anbau afrikanischer Bauern zu fördern, ist das Ziel der neuen Partnerschaft zwischen der, vom Hamburger Unternehmer Michael Otto gegründeten, Aid by Trade Foundation und der Better Cotton Initiative (BCI). Die Zusammenarbeit trage bereits erste Früchte teilte die Aid by Trade Foundation mit.

Die auf 18 Monate angelegte Partnerschaft verpflichtet die Partner, „auf beiden Seiten solide Strukturen zu etablieren, die den optimalen Austausch von Standpunkten, Ideen und Angelegenheiten von besonderem Interesse“ ermöglichen. Zu den Angelegenheiten von besonderem Interesse gehören zum Beispiel der Kampf gegen Kinderarbeit, die konsequentere Anwendung des integrierten Pflanzenschutzes (Integrated Pest Management − IPM) sowie die Entwicklung pragmatischer Systeme und Lösungen, die Angebot und Nachfrage verknüpfen. Christoph Kaut, Managing Director der AbTF, betont, dass dieses Angebot nicht nur den „sofortigen Zugang zu neuen Märkten für CmiA und Better Cotton ermöglicht, sondern auch die Effizienz steigern wird und zu Vorteilen für die afrikanischen Kleinbauern führt“.

Während sich Cotton made in Africa ( CmiA) auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Baumwoll-Kleinbauern in Afrika konzentriert, strebt BCI dieses Ziel sowohl bei Kleinbauern als auch Großerzeugern weltweit an. Dass beide Initiativen das Mandat für sich in Anspruch nehmen, die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen in der Baumwollindustrie zu verbessern und dabei komplementäre Ansätze verfolgen, macht eine Zusammenarbeit sinnvoll. Alleine über CmiA kamen im vergangenen Jahr rund 15 Millionen Textilien in den Handel, in diesem Jahr sollen es 20 Millionen werden. Durch die Zusammenarbeit der beiden Initiativen haben die BCI-Mitglieder attraktive Möglichkeiten ihre Baumwolle von der CmiA zu beziehen. Seit dem 1. Juli 2012 kann CmiA-verifizierte Baumwolle (ab der Ernte 2012) auch unter der Bezeichnung „Better Cotton“ verkauft werden.

Aber die Zuammenarbeit lässt auch Spielraum für weitere gemeinsame Aktivitäten. So wird beispielsweise über einen Austausch zu Themen wie Evaluation, Verifizierung und Finanzierungsmodelle nachgedacht. Beide Seiten glauben, dass dies nur die ersten Schritte auf dem gemeinsam Weg zu mehr Nachhaltigkeit in der Baumwollindustrie sind. Lise Melvin, Executive Director von BCI, unterstreicht die wichtige Rolle Afrikas bei der Aufgabe, Better Cotton als allgemein üblichen Massenrohstoff zu etablieren und verspricht: „Wir bleiben immer dazu verpflichtet, die Zukunft der nachhaltigen Baumwollindustrie Afrikas sicherzustellen, die Nachhaltigkeit weiter zu steigern und die Lebens- und Umweltbedingungen der Farmer zu verbessern.“

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